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Haftvermittlung zu Polyolefinen

Beschreibung

Die Polyolefine Polyethylen und Polypropylen machen etwa die Hälfte der weltweiten Kunststoffproduktion aus. Trotz ihrer enormen Bedeutung sind sie schwer zu verkleben. Zu den klassischen Vorbehandlungen gehören Plasma-, Korona- oder Flammenaktivierung. Dabei werden polare Sauerstofffunktionalitäten eingeführt, die die Oberflächenenergie erhöhen. Diese Verfahren sind jedoch mit erheblichen Nachteilen verbunden.

Wir schlagen daher vor, einen neuartigen Primer zu untersuchen, der die Unzulänglichkeiten der oben genannten Methoden vermeidet. Moleküle, die photochemisch reaktiv sind, werden verwendet, um polare Polymere auf der Oberfläche der Polyolefine zu verankern. Diese Polymere tragen OH-Funktionen, die chemisch mit einem Isocyanat- oder Epoxidklebstoff reagieren können.

Die Neuartigkeit des in diesem Vorschlag beschriebenen Verfahrens liegt in der Verwendung einer fluorfreien Chemie, wodurch gefährliche Verbindungen vermieden werden. Kommerzielle Ziele sind die Gewinnung von Geschäftskunden für Klebe- und Laminierungsanwendungen.

Eckdaten

Projektleitung

Stellv. Projektleitung

Projektteam

Dr. Jake Raven Kenneth Hooton

Projektpartner

Sika Technology AG

Projektstatus

abgeschlossen, 07/2023 - 06/2025

Institut/Zentrum

Institute of Materials and Process Engineering (IMPE)

Drittmittelgeber

Innosuisse Innovationsprojekt