Ernst Studer (1931-2001) und das Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer
Die kleine Ausstellung an der zhaw zum Werk von Ernst Studer und seinem Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer erinnert an eine fast schon vergessene Architektur zwischen Brutalismus, Pop Art und Postmoderne.
Die Kollegiumskirche in Sarnen (1961-69) machte Ernst Studer und sein Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer schlagartig berühmt. Bis heute gehört sie zu den Schlüsselbauten jener Zeit. Das darauf folgende Werk jedoch, darunter zahlreiche Kirchen und mehrere Schulen, ist etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Es integriert unterschiedliche Einflüsse von Le Corbusier über die Pop-Art bis zur Postmoderne und bleibt doch stets eigenständig und eigenwillig. Im Zentrum stehen so grundsätzliche Fragen wie das Zusammenspiel von Körper und Raum sowie von Licht und Schatten.
Die kleine Plakatausstellung an der zhaw Winterthur portraitiert 12 Bauten und zeigt damit das ganze Spektrum dieser Architektur. Erarbeitet wurde sie im Rahmen eines Seminars von Masterstudierenden Architektur. Zur Eröffnung der Ausstellung wird Arthur Rüegg, der als junger Architekt 1965-69 im Büro Naef+Studer+Studer tätig war, seine Erinnerung an Ernst Studer und seine Architektur mit uns teilen.
Eröffnung: Dienstag 31. März, 18.00 Uhr, mit Prof. Arthur Rüegg
Ausstellung: zhaw Winterthur, Foyer Halle 180, 31. März 2026 – 19. Juni 2026