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Soziale Arbeit

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CAS Kooperation und Partizipation – Städte und Gemeinden nachhaltig entwickeln

Der CAS unterstützt Fachpersonen dabei, komplexe Entwicklungsprozesse in Städten, Gemeinden und Regionen professionell (mit) zu gestalten. Er vermittelt praxisnahes Wissen zu interdisziplinärer Zusammenarbeit und Partizipation der Bevölkerung und verbindet soziale, bauliche und ökologische Perspektiven. So erweitern die Teilnehmenden ihre Kompetenzen und Handlungsspielräume im eigenen Arbeitsfeld.

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Auf einen Blick

Abschluss:

Certificate of Advanced Studies in Kooperation und Partizipation – Städte und Gemeinden nachhaltig entwickeln (15 ECTS)

Start:

01.01.2028

Dauer:

Januar bis Juni 2028, 18 Unterrichtstage (144 Kontaktstunden)

Kosten:

CHF 7'950.00

Durchführungsort: 

ZHAW Soziale Arbeit, Campus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich  (Auf Google Maps anzeigen)

Unterrichtssprache:

Deutsch

Unterrichtszeiten: 

08.45 bis 16.45 Uhr

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Der CAS richtet sich an Fachpersonen, die lokale oder regionale Entwicklungsprozesse gestalten und dabei mit unterschiedlichen Akteur:innen, Interessen und Erwartungen arbeiten. Angesprochen sind insbesondere Personen aus:

  • Stadt-, Gemeinde-, Quartier- und Regionalentwicklung

  • öffentlicher Verwaltung und Politik

  • Sozialplanung, gesellschaftlicher Integration sowie Kinder-, Jugend- und Familienarbeit

  • Kultur- und Wirtschaftsförderung

  • Immobilien-, Areal- und Raumentwicklung

  • Beratung, Projektentwicklung und Prozessbegleitung

Der CAS eignet sich besonders für Personen, die

  • bereichsübergreifende Projekte begleiten oder steuern,

  • an Schnittstellen zwischen Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Bevölkerung arbeiten,

  • Partizipationsprozesse professioneller gestalten wollen,

  • ihre Kompetenzen in Kooperation, Prozessgestaltung und Beteiligung gezielt erweitern möchten.

Willkommen sind Fachpersonen mit Grundbildungen etwa in Sozialer Arbeit, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Geografie, Politik- und Verwaltungswissenschaft, Soziologie, Ökonomie, Pädagogik, Kultur oder verwandten Disziplinen.

Ziele

Im CAS erweitern die Teilnehmenden ihre fachlichen, methodischen und reflexiven Kompetenzen für die Gestaltung lokaler Entwicklungsprozesse. Sie setzen sich mit aktuellen Herausforderungen von Städten und Gemeinden auseinander und lernen, Kooperation und Partizipation in ihrem Arbeitsfeld gezielt einzusetzen.

Nach dem CAS können die Teilnehmenden:

  • lokale Entwicklungsprozesse mit unterschiedlichen Akteur:innen fundiert analysieren,

  • Zusammenarbeit über Fachbereiche, Organisationen und Hierarchieebenen hinweg professionell gestalten,

  • partizipative Prozesse zielgruppengerecht planen, durchführen und reflektieren,

  • unterschiedliche Interessen, Rollen und Machtkonstellationen in Projekten erkennen und zielführend bearbeiten,

  • geeignete Methoden der Analyse, Kooperation und Partizipation auf eigene Fragestellungen anwenden,

  • ihre eigene Rolle in Planungs- und Entwicklungsprozessen bewusster und wirksamer wahrnehmen.

Der CAS stärkt zudem eine kooperative und partizipative Haltung und unterstützt die Teilnehmenden darin, ihre Handlungsmöglichkeiten in komplexen Praxisfeldern zu erweitern.

Inhalt

Modul 1: Grundlagen, Verständigung und Analysemethoden (3 ECTS)

Im ersten Modul erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsame Grundlagen für Kooperation und Partizipation in der lokalen Entwicklung. Ausgangspunkt sind aktuelle
Herausforderungen von Städten und Gemeinden sowie Anforderungen an Teilhabe
und Lebensqualität sowie die Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden.
Diese Themen werden aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven betrachtet,
um ein breiteres Verständnis für lokale Entwicklungsprozesse und deren Akteur:innen
zu gewinnen.

Modul 2: Methoden und Formate der Kooperation (3 ECTS)

Im zweiten Modul steht die Zusammenarbeit in komplexen lokalen Entwicklungsprozessen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie Kooperation zwischen Verwaltungsabteilungen sowie von Mitarbeitenden unterschiedlicher Hierarchieebenen, zwischen Politik und Verwaltung, aber auch mit unterschiedlichen Organisationen gestaltet werden kann. Sie lernen, typische Spannungsfelder in solchen Konstellationen besser zu verstehen und professionell damit umzugehen.

Modul 3: Methoden der Partizipation (4 ECTS)

Im dritten Modul vertiefen die Teilnehmenden ihre Kompetenzen in der Gestaltung
partizipativer Prozesse. Sie setzen sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von
Partizipation auseinander und lernen, Beteiligung in Planungs- und Entwicklungsprozessen situationsgerecht, verantwortungsvoll und zielgruppenorientiert zu gestalten.

Modul 4: Integration (5 ECTS)

Im vierten Modul werden die Inhalte der vorangegangenen Module zusammengeführt.
Im Zentrum steht die Frage, wie Analyse, Kooperation und Partizipation in konkreten
Entwicklungsprozessen zusammenspielen und wie sich die im CAS erarbeiteten
Erkenntnisse in das eigene Arbeitsfeld übertragen lassen.

Methodik

Der CAS ist praxisorientiert, interdisziplinär und transferstark angelegt. Ausgangspunkt sind die Erfahrungen, Fragen und Projekte der Teilnehmenden. Wissenschaftliche Grundlagen, methodische Inputs und Praxisbeispiele werden so miteinander verbunden, dass ein unmittelbarer Bezug zum eigenen Berufsalltag entsteht.

Das Lernen im CAS ist geprägt durch:

  • theoretische und methodische Inputs,

  • Austausch mit Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis,

  • Übungen, Planspiele und Gruppenarbeiten,

  • Coaching und Feedback durch Dozierende,

  • Hospitationen und Exkursionen,

  • Reflexion und Transfer in das eigene Arbeitsfeld.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Wissen, Haltung und Anwendung: Die Teilnehmenden erwerben nicht nur methodische Kompetenzen, sondern reflektieren auch ihre eigene Rolle in kooperativen und partizipativen Prozessen.

„
«Der CAS fördert den interdisziplinären Austausch und erarbeitet ein umfassendes Verständnis für die Vielfalt lokaler Entwicklungsbedingungen und Handlungsmöglichkeiten.»

Anke Kaschlik, Studienleiterin

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Anmeldung

Zulassungskriterien

Voraussetzungen zur Zulassung zu unseren CAS

Nachweis über die Fähigkeit zu wissenschaftsbasiertem Arbeiten

Für diesen CAS ist von Teilnehmenden ohne Hochschulabschluss ein Nachweis über die Fähigkeit zu wissenschaftsbasiertem Arbeiten erforderlich. Dieser kann durch eine Kursbestätigung im Bereich wissenschaftlichem Arbeiten oder durch einen wissenschaftlichen Bericht erbracht werden. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor, muss der WBK Wissenschaftliches Arbeiten bis zum Abschluss des CAS absolviert werden. Dieser WBK findet online statt, hat einen Umfang von rund 30 Stunden und ist nicht in den CAS-Kosten enthalten; weitere Details finden Sie hier: WBK Wissenschaftliches Arbeiten.

Anmeldeinformationen

Es gelten die ZHAW-weiten Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Das Departement Soziale Arbeit erhebt bei einer Abmeldung mehr als 60 Tage vor Start der Weiterbildung eine Bearbeitungsgebühr: 

  • CHF 150.- für Weiterbildungskurse (WBK) und Microcredentials
  • CHF 250.- für CAS, DAS und MAS

Bei einer Abmeldung weniger als 60 Tage vor Start der Weiterbildung gelten die AGB.

Vorgehen zur Online-Anmeldung:
Im Anmeldeportal melden Sie sich online für eine Weiterbildung an. Sie benötigen dafür ein Switch edu ID. Die Switch-edu-ID ist Ihre digitale Identität für den Zugriff auf die Schweizerische Hochschulwelt. Bitte gehen Sie dafür wie folgt vor:

  1. Switch edu ID erstellen gemäss Anleitung (PDF 650 kB)
  2. Personendaten inkl. AHV-Nummer  (13-stellig, 756.xxxx.xxxx.xx) erfassen und Anmeldeformular ausfüllen

    Benötigte Dokumente:
    - Aktueller Lebenslauf
    - Kopie höchster Bildungs-Abschluss
    - Digitales Profilbild (Dateiformat: JPG oder JPEG / Dateigrösse Pixel: 300x400)
       für ZHAW-Legitimationsausweis (CampusCard)

  3. Definitive Anmeldung einreichen

Dieser CAS startet neu im Januar 2028. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung folgen bis Mitte Oktober 2026.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
01.01.2028 Anmeldungen ab Mitte Oktober 2026