Kohlenstoffmarkt Toolkit: Vertrauen und Transparenz für eine netto-null Welt schaffen
Ausnutzung von Schwachstellen im globalen Kohlenstoffmarkt: Erkenntnisse aus einer Netzwerkanalyse zu Zertifikatsflüssen
Ergebnis
Das Projekt zeigte, dass zweifelhafte Zertifikate (Emissions Reduction Units) aus Ukraine und Russland über wenige zentrale, unregulierte Intermediäre (v. a. Schweizer Rohstoffhändler, UK-Finanzinstitute) in den globalen Kohlenstoffmarkt flossen und dort von Unternehmen und Ländern für die Erfüllung ihrer Klimaziele verwendet wurden.
Dies offenbart ein Prinzipal-Agent-Problem und zentrale Schwachstellen im globalen Kohlenstoffmarkt und kommt zu dem Ergebnis, dass mehr Transparenz und Marktaufsicht nötig sind, um dies in Zukunft beim Kohlenstoffmarkt unter dem Paris Abkommen (Artikel 6) zu verhindern.
Beschreibung
Globale Kohlenstoffmärkte sind zentral zur Erreichung der Klimaziele, aber komplex und fragmentiert über Jurisdiktionen hinweg.
Das Projekt baut einen grossen, homogenisierten Datensatz aus verschiedenen nationalen Registern auf, um Schlupflöcher und Regelausnutzung zu identifizieren und die Chancen der Digitalisierung für mehr Transparenz zu nutzen.
Eckdaten
Projektleitung
Projektteam
Projektstatus
abgeschlossen, 05/2021 - 04/2023
Institut/Zentrum
Zentrum für Energie und Umwelt (CEE)
Drittmittelgeber
Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen DIZH / DIZH Fellowship 2020
Projektvolumen
192'192 CHF