Datengetriebene Defekterkennung für Radsätze von Zügen
In diesem Projekt unterstützen wir die Schweizerische Südostbahn (SOB) bei der fortschreitenden Digitalisierung ihres Instandhaltungsprogramms durch die Entwicklung moderner Datenanalyseverfahren zur Auswertung von Zustandsüberwachungsdaten der Eisenbahnradsätze.
Beschreibung
In diesem Projekt unterstützen wir die Schweizerische Südostbahn (SOB) bei der fortschreitenden Digitalisierung ihres Instandhaltungsprogramms durch die Entwicklung moderner Datenanalyseverfahren zur Auswertung von Zustandsüberwachungsdaten der Eisenbahnradsätze. Das Projekt konzentriert sich darauf, verfügbare Sensor- und Betriebsdaten der Fahrzeugflotte in aussagekräftige Informationen zu überführen, welche die Instandhaltungsplanung und die Entscheidungsfindung unterstützen.
Im Besonderen entwickeln wir Algorithmen für die Zustandsüberwachung, die Fehlererkennung sowie die vorausschauende Instandhaltung. Diese ermöglichen es, Instandhaltungsentscheidungen auf den tatsächlichen Gesundheitszustand der Eisenbahnradsätze anstelle fester Wartungsintervalle zu stützen.
Das übergeordnete Ziel des Projekts ist zweifach: Einerseits sollen die Wartungskosten gesenkt werden. Dies zum einen, in dem man die Radsätze nach Zustand reprofiliert, was zu einer Reduktion des Aufwands in der Instandhaltung führt. Zum anderen erreichen die Radsätze dadurch auch eine höhere Laufleistung und müssen entsprechend weniger getauscht werden. Ebenfalls können die Kunden von einer grösseren Laufruhe der Züge profitieren. Durch die Unterstützung eines datengetriebenen Instandhaltungsprozesses trägt das Projekt dazu bei, die betriebliche Effizienz, den Komfort der Passagiere sowie die langfristige Wirtschaftlichkeit der Bahninstandhaltung zu verbessern.
Eckdaten
Projektleitung
Projektpartner
Schweizerische Südostbahn AG
Projektstatus
laufend, gestartet 06/2026
Institut/Zentrum
Institut für Data Science (IDS)
Drittmittelgeber
Dritte