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SBB Studie zu Re-Use von Zugfronten (SBB_ReUseZugfronten)

Die Frontabdeckungen von Zügen werden in Wartungszyklen, weit vor dem Ende ihrer funktionalen Lebensdauer, periodisch ausgetauscht, um einen sicheren Betrieb der Züge zu gewährleisten. Dadurch fallen pro Jahr ca. 50 dieser hochwertigen GFK-Zugfronten an, die wiederverwertet, recycelt oder entsorgt werden müssen.

Beschreibung

Aufgrund ihrer Bauweise und Spezifikation sind die Frontabdeckungen von Zügen äusserst robust und leistungsfähig (brandgehemmtes GFK), was Recycling und Entsorgung erschwert. Dank ihrer hochwertigen Materialeigenschaften sind die Zugfronten für eine weitere Verwendung im Aussenbereich prädestiniert.

Mit diesem Pilotprojekt werden deshalb verschiedene Ansätze für die Weiterverwendung von Zugfronten im Kontext der Architektur entwickelt und untersucht. Der Fokus liegt auf der Entwicklung einer seriellen Konstruktionslogik: wie können mehrere Fronten angeordnet und verbunden werden, um Hüllen unterschiedlicher Dichtigkeit als Schutz vor Wasser, Wind, Sonne, etc. zu bieten?

Im Rahmen des Pilotprojektes werden systematische Untersuchungen anhand von Modellen durchgeführt, dokumentiert und miteinander verglichen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird ein architektonisch hochwertiger Entwurf für die Überdachung eines bestehenden Veloständers auf dem SBB Werkstadt Areal in Zürich Altstetten entwickelt.

Im Folgenden wird die Machbarkeitsabklärung durchgeführt. Sie beinhaltet die Detaillierung, Ausführungsplanung, ingenieurtechnische Berechnungen und die Herstellerabklärung mit dem Ziel, eine aussagekräftige Grobkostenschätzung zu liefern.

Eckdaten

Projektleitung

Co-Projektleitung

Isabelle Blumer (Schweizerische Bundesbahnen SBB)

Projektpartner

Schweizerische Bundesbahnen SBB

Projektstatus

abgeschlossen, 11/2024 - 06/2025

Institut/Zentrum

Institut Bautechnologie und Prozesse (IBP)

Drittmittelgeber

Schweizerische Bundesbahnen SBB

Projektvolumen

20'000 CHF