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Connect – Integrierte Versorgung zum Thema psychische Gesundheit junger Frauen in Winterthur (CONNECT)

Junge Frauen sind besonders häufig von psychischen Belastungen betroffen und stossen auf Zugangsbarrieren im Versorgungssystem. "Connect" entwickelt in der Region Winterthur eine integrierte, interprofessionelle und partizipative Lösung, um Angebote sichtbar zu machen sowie Früherkennung und Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen zu stärken.

Ergebnis

Das Projekt resultiert in einer öffentlich zugänglichen, benutzerfreundlichen Website für die Region Winterthur, die bestehende Angebote zur Förderung psychischer Gesundheit, zur Früherkennung und zur Versorgung systematisch bündelt und sichtbar macht.

Zusätzlich entstehen zielgruppenspezifische Schulungs- und Informationsmaterialien für zentrale Fachpersonen, welche deren Handlungssicherheit und psychische Gesundheitskompetenz stärken. Durch interprofessionelle Netzwerk- und Fortbildungsanlässe wird die Zusammenarbeit zwischen relevanten Akteur:innen nachhaltig gefördert.

Ein Verstetigungskonzept stellt sicher, dass die entwickelten Strukturen und Inhalte über die Projektlaufzeit hinaus genutzt und weiterentwickelt werden können.

Beschreibung

Connect – bessere Wege zur psychischen Gesundheit für junge Frauen in Winterthur

Immer mehr junge Frauen erleben psychische Belastungen, stossen jedoch oft auf Zugangsbarrieren im Versorgungssystem, um rechtzeitig passende Unterstützung zu finden. Gleichzeitig sind bestehende Angebote wenig bekannt – sowohl national als auch in der Region Winterthur. Es fehlt an klaren, stringenten Handlungsanweisungen, wie Betroffene von ersten Anzeichen bis zur passenden Hilfe erreicht und begleitet werden können.

Connect setzt hier an: Das Projekt entwickelt ein integriertes Versorgungsmodell, das den Zugang zur psychischen Gesundheitsversorgung für junge Frauen erleichtert, die Früherkennung psychischer Belastungen stärkt und die Zusammenarbeit wichtiger Berufsgruppen verbessert. 

Das Projekt arbeitet partizipativ und community-orientiert: Junge Frauen sowie Fachpersonen aus Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung gestalten Connect aktiv mit. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören:

  • die gemeinsame Entwicklung einer benutzerfreundlichen Website mit regionalen und ausgewählten nationalen Angeboten,
  • die Erstellung von Schulungs- und Informationsmaterial für Fachpersonen, die mit jungen Frauen in Kontakt stehen,
  • und der Aufbau und die Stärkung nachhaltiger interprofessioneller Netzwerke in der Region. 

Connect ist auf ein Jahr angelegt. In einer letzten Phase wird gezielt daran gearbeitet, dass die entwickelten Inhalte, Strukturen und Materialien auch nach Projektende weiterbestehen und laufend genutzt werden können.

Eckdaten

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2026

Institut/Zentrum

Institut für Public Health (IPH); Institut für Pflege (IPF); Institut für Hebammenwissenschaft und reproduktive Gesundheit (IHG); Institut für Physiotherapie (IPT)

Drittmittelgeber

Programm «Community Health»

Projektvolumen

59'775 CHF