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Zürcher Hochschule
für Angewandte
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Monitoring künstliche Hochwasser Saane (2026–2030)

Beschreibung

Künstliche Hochwasser (kHw) sind mögliche Massnahmen zur Beseitigung bzw. Verminderung morphologischer und ökologischer Defizite unterhalb grösserer Speicherseen mit stark verändertem Hochwasser- und/oder Geschieberegime (fehlende Hochwasser oder stark reduziert in Häufigkeit und Spitzenabfluss sowie Rückhalt von Feststoffen). In der Schweiz können künstliche Hochwasser zur Sanierung des Geschiebehaushalts (Art. 43a/83a GSchG) oder des Restwassers (Art. 31 ff/Art. 80 ff GSchG) angeordnet werden.

Die Saane unterhalb des Rossens-Staudamms, ist eine Auenlandschaft von nationaler Bedeutung, deren Geschiebehaushalt, Ökomorphologie und Dynamik durch die Nutzung der Wasserkraft in Form einer Restwasserbewirtschaftung erheblich verändert wurde. Als Sanierungsmassnahme werden in einer Pilotstudie hierzu seit 2016 unterhalb vom Damm künstliche Hochwasser (kHw) ausgelöst, in Verbindung mit Kiesschüttungen.

In einem Langzeitmonitoring untersucht die ZHAW seit 2014 die Auswirkungen der Restwasserbewirtschaftung und der kHw inklusive der Dammüberläufe, auf die Ökologie und Morphologie der Saane flussabwärts der Staumauer Rossens, oberhalb des Klosters Hauterive.

Eckdaten

Projektleitung

Stellv. Projektleitung

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2026

Institut/Zentrum

Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR)

Drittmittelgeber

Bund