Neues Buch zum Thema Datenteilen: ZHAW-Forschung prägt Verständnis für den Wert von Daten
Die ZHAW School of Engineering hat an einem neuen Fachbuch mitgewirkt, das zeigt, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Daten erfolgreich teilen und nutzen können, um Innovationen voranzutreiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Das Buch bündelt die Ergebnisse des internationalen, interdisziplinären Forschungsprojektes «Data Sharing Framework für KMU» in Kooperation mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule und weiteren Fachhochschulen.
Daten als strategische Assets
«Daten sind mehr als nur digitale Rohstoffe – sie sind strategische Assets. Dieses Buch zeigt auf, wie KMU den Wert ihrer Daten erkennen und gezielt nutzen können. Es verbindet wissenschaftliche Tiefe mit praktischer Relevanz in Form realer Fallstudien und bietet konkrete Werkzeuge, um datenbasierte Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen», betont Jürg Meierhofer, Mitherausgeber und Dozent der ZHAW School of Engineering.
Relevanz für KMU
Jürg Meierhofer ist Mitherausgeber des Buches, verantwortete u. a. das Kapitel zur Forschungsdimension «Den Wert von Daten bestimmen» und war an mehreren Fallstudien beteiligt. Damit trug die ZHAW entscheidend dazu bei, wissenschaftliche Konzepte in praxisnahe Werkzeuge zu übersetzen. Für KMU entstehen so konkrete Methoden und Beispiele, wie Daten gezielt bewertet, geteilt und in neue Geschäftsmodelle überführt werden können – ein entscheidender Hebel für ihre digitale Transformation.
Informationen zum Buch
- P. Kugler, M. Dobler, J. Meierhofer, M. Strittmatter, M. Treiterer, H. Vogt (Hrsg.): Data Sharing für KMU. Voraussetzungen und Instrumente für die gemeinsame Nutzung von Daten. Springer Gabler, 195 Seiten.
- Druckausgabe: ISBN 978-3-662-71208-5
- EBook: ISBN 978-3-662-71209-2
- Das Buch erschien im Juli 2025.
Das Projekt «ABH097 Data Sharing Framework» wurde im Rahmen des Interreg VI-Programms «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» (DE/AT/CH/LI) unterstützt, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bereitgestellt werden. Die Geldgeber haben keinen Einfluss auf das Studiendesign, die Datenerhebung und -analyse, die Entscheidung zur Veröffentlichung oder die Erstellung des Beitrags.