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Systemisch skalierbare Ansätze für den effizienten Wandel zu positiven Energie-Quartieren (SMART-PEDs)

Beschreibung

Fragmentierte urbane Energieplanung behindert Positive-Energy-Districts (PEDs), verzögert Europas klimaneutralen Übergang und lässt wichtige Systemsynergien ungenutzt. SMART-PEDs zielt darauf ab, Kommunen, Unternehmen und KMU mit einem systemischen, multiskalaren Entscheidungsrahmen und einer Open-Source-Toolbox zu befähigen, PEDs strategisch in Städte zu integrieren und so eine gerechte urbane Energiewende bis 2050 im Einklang mit den DUT-Zielen zu beschleunigen. Unter der Leitung der Universität Linköping umfasst das transdisziplinäre Konsortium akademische, kommunale und industrielle Partner aus Schweden (SE), Dänemark (DK), der Schweiz (CH) und Spanien (ES), ergänzt durch Erkenntnisse aus Finnland (FI).

Das Projekt entwickelt einen robusten Rahmen durch vergleichende Politik- und Regulierungsanalysen in SE, DK, CH und ES und identifiziert dabei Hemmnisse und Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von PEDs. Mithilfe techno-ökonomischer Modellierung wird die finanzielle Tragfähigkeit bewertet, wobei Technologien wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Energiespeicher anhand von Kennzahlen wie Kapitalwert (Net Present Value) und Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Energy) analysiert werden, ergänzt durch eine sozioökonomische Wirkungsanalyse. Diese umfasst eine soziale Lebenszyklusanalyse (Social LCA), um Energie­gerechtigkeit und das Do-No-Significant-Harm-Prinzip sicherzustellen, und misst unter anderem Auswirkungen wie die Bezahlbarkeit für einkommensschwache Haushalte und die Einbindung von Stakeholdern.

SMART-PEDs stellt eine Open-Source-Toolbox bereit mit Modulen für Szenariosimulation (Modellierung von Energiedynamiken, Netzauswirkungen und Sektorkopplung), Wirkungsanalyse (Bewertung finanzieller Performance, CO₂-Minderung und Indikatoren für Energie­gerechtigkeit) sowie Politikberatung (Navigation regulatorischer Herausforderungen). Die Validierung erfolgt in vielfältigen Living Labs: Lyngby-Taarbæk/DTU Campus (DK) mit fortschrittlichen Smart Grids, Winterthur (CH) mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040 und Fuengirola (ES) mit Fokus auf Energiearmut. Ko-Kreation bindet Stadtplaner, Energieversorger, Industriepartner (einschließlich 20 KMU) sowie 50 Vertreter vulnerabler Gruppen ein und gewährleistet nutzerzentrierte Lösungen. Erkenntnisse aus Schweden, vermittelt über nationale Plattformen, erhöhen die europäische Übertragbarkeit.

Zu den Ergebnissen zählen ein Best-Practice-Leitfaden, Policy Briefs für über 100 politische Entscheidungsträger sowie die validierte Toolbox, verbreitet über den DUT Knowledge Hub, Workshops und eine Projektwebsite. Durch die Ermöglichung einer evidenzbasierten Integration von PEDs fördert SMART-PEDs resiliente, klimaneutrale urbane Gemeinschaften und erfüllt die DUT-Vision nachhaltiger Energiesysteme.

Eckdaten

Projektleitung

Stellv. Projektleitung

Projektteam

Projektpartner

Linköping University; Technical University of Denmark; Centro de Estudios de Materiales y Control de Obra, S.A. (CEMOSA); Stadt Winterthur; RISE Research Institutes of Sweden; Lyngby-Taarbæk Municipality; City of Lund; City of Fuengirola; Oulun Energia Oy

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2026

Institut/Zentrum

Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE)

Drittmittelgeber

Driving Urban Transitions (DUT)

Projektvolumen

298'000 CHF