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Innovative Polyester-Hydrogele als nachhaltige Filtermaterialien

Hydrogele aus Polyesterabfällen entfernen gezielt Schadstoffe wie PFAS, Mikroplastik und Pharmazeutika aus Abwasser – nachhaltig und effizient.

Beschreibung

Ziel unseres Projekts ist es, mögliche Schadstoffe zu identifizieren, die mit den entwickelten Hydrogelen entfernt werden können, und gleichzeitig einen nachhaltigen Verwertungsweg für Polyesterabfälle zu schaffen.

Die Synthese neuer Hydrogele wird durch Variation der Polyesterzusammensetzung und -funktionalisierung erreicht. Unterschiede in den Hydrogel-Formulierungen, einschließlich Copolymeren, können zu einer Vielzahl von Materialien mit unterschiedlicher Wirksamkeit gegenüber spezifischen Schadstoffen führen.

Die Abwassercharakterisierung dient dazu, in den beteiligten Ländern häufig vorkommende „Emerging Contaminants“ (ECs) zu identifizieren. Ausgewählte ECs (z. B. Imidacloprid (Pestizid), Acetaminophen (Pharmazeutikum), PFAS, Mikroplastik und weitere), die für die Projektpartner relevant sind, werden im Labormaßstab untersucht, und ihre Entfernungseffizienz durch die Hydrogele wird mittels HPLC und TOC bewertet. Mit der Weiterentwicklung der HPLC‑Nachweismethode können zusätzliche ECs überwacht werden.

Weitere Techniken (z. B. XRD, FTIR, TGA, SEM, EDX und Elementaranalyse EA) werden zur Materialcharakterisierung eingesetzt.

Zu den laufenden Aktivitäten der UPM gehören die Bewertung aktueller Strategien zur PFAS‑Abbaubarkeit sowie die Entwicklung und Validierung einer robusten Methodik zur Identifikation von Mikroplastik.

Eckdaten

Co-Projektleitung

Projektteam

Projektpartner

Polytechnic University of Madrid; University POLITEHNICA of Bucharest

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2026

Institut/Zentrum

Institute of Materials and Process Engineering (IMPE)

Drittmittelgeber

nicht definierte interne Förderung

Projektvolumen

29'752 CHF