Installation eines Monitoringsystems zur Erfassung von Wildtierbewegungen an ausgewählten Teilstrecken der H8 im Kanton Schwyz
Beschreibung
Erfassen der Wildtierbewegungen (Videomonitoring): Um die Ausgangssituation zu dokumentieren, wird ein Wildtiermonitoring mit Wärmebildkameras und Fotofallen vorgeschlagen. Die Strecke zwischen Schwyzerbrugg und Äussere Altmatt wird dazu in drei Teilstrecken unterteilt.
Mit den Wärmebildkameras werden Tiere wie Rehe auf eine Distanz von ca. 200m erfasst. Die toten Winkel der Videokameras werden mit sechs Fotofallen abgedeckt. Mit dem System können die Zielarten Rothirsch und Reh aber auch weitere Tierarten wie Gams, Fuchs, Dachs und Feldhasen erfasst werden. Es werden virtuelle Stolperdrähte in die von den Videokameras überwachten Perimeter gelegt, die eine Aufnahme starten, sobald sich ein Tier der Strasse nähert.
Die Videokameras laufen autonom mit Hilfe einer Brennstoffzelle und einem Solarpanel. Die räumliche und zeitliche Verteilung der Strassenquerungen durch die verschiedenen Wildtierarten kann mit der Anlage dokumentiert werden.
Auf der dadurch generierten Datenbasis erfolgt eine wissenschaftliche Analyse zur Quantifizierung und Qualifizierung der Wildtierbewegungen.
Eckdaten
Projektleitung
Stellv. Projektleitung
Projektteam
Projektpartner
Kanton Schwyz / Amt für Wald und Natur
Projektstatus
laufend, gestartet 11/2025
Institut/Zentrum
Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR)
Drittmittelgeber
Öffentliche Hand (ohne Bund)