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Physiotherapeutische Intervention bei Säuglingen mit neuromotorischen Funktionsstörungen

PT bei Risikosäuglingen

Auf einen Blick

Beschreibung

Risikosäuglinge sind in erhöhtem Masse gefährdet, neuromotorische Funktionsstörungen wie z.B. cerebrale Bewegungsstörungen zu entwickeln. Die Evidenz des Effektes der traditionellen neuromotorischen Entwicklungsbehandlung ist unklar und damit limitiert.

Das neue Interventionskonzept „Coping with and Caring for Infants with special Needs“ (COPCA), welches das Coaching der Eltern und das aktive Handeln des Kindes ins Zentrum der Therapie stellt, zeigt Tendenzen zu positiven Effekten und soll in der Schweiz geprüft werden. Das Ziel des Projektes ist es, durch die Erforschung der wirksamsten physiotherapeutischen Handlungselement die bestmögliche motorische Entwicklungsförderung zu erreichen.

Das Projekt besteht aus drei Studien:

1. Erfassen der Inhalte der traditionellen Säuglingsbehandlung (TIP) in der Deutschschweiz

2. Evaluation der Veränderungen der Inhalte der Säuglingsbehandlung durch die COPCA Ausbildung

3. Vergleich der Effekte von COPCA und TIP auf die motorischen Entwicklung

Fragestellungen:

  • Wie viel Zeit (%-Anteil einer Behandlung) wenden Kinder-physiotherapeutInnen in der Deutschschweiz für welche Handlungselemente auf?
  • Nimmt die Zeit (%-Anteil der Gesamtbehandlung) die für typische COPCA Handlungen aufgewendet wird im Verlauf der COPCA Ausbildung zu?
  • Gibt es Unterschiede zwischen frühgeborenen Kindern die COPCA oder TIP erhalten haben:

bezüglich dem primären Evaluationsparameter IMP und somit in der in der motorischen Entwicklung, unmittelbar am Ende der 6 Monate Intervention und im korrigiertes Alter von 18 Monaten?

Methoden:

- Querschnitts- und Validierungsstudie

- Deskriptive, quantitave, longitidinale Beobachtungsstudie

- Randomisiert kontrollierte Studie

Ergebnisse:

- Art der therapeutischen Handlungen, wie sie aktuell angewendet werden

- Veränderung der therapeutischen Handlungen durch COPCA Training

- Motorische Entwicklung der Risikosäuglinge 6 Monate nach Intervention und im Alter von 18 Monaten

Weiterführende Informationen

Publikationen