Einfluss der Aufgabe der Schafbeweidung auf die Artenvielfalt von Gefässpflanzen, Tagfaltern und Heuschrecken in subalpinen Rasen
Beschreibung
Monitoring-Forschungsprojekt im Jagdbanngebiet Graue Hörner und Schwarzplangg Kanton St. Gallen: Im Jagdbanngebiet Graue Hörner wurde die intensive Schafalpung seit 2002 eingeschränkt oder ganz aufgegeben, um Übernutzung alpiner Weiden zu verhindern.
Seit 2016 untersucht die ZHAW, wie sich fortgesetzte Schafbeweidung, Nutzungsaufgabe und ausschliessliche Beweidung durch Gämsen auf Artenvielfalt und Zusammensetzung von Vegetation, Tagfaltern und Heuschrecken auswirken. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass sich die floristische Diversität in rund 20 Jahren kaum signifikant verändert hat, während Heuschrecken im beweideten Gebiet häufiger vorkommen. Langfristige Veränderungen werden jedoch erwartet.
Künftig sollen auch kurzfristige und mittel- bis langfristige Effekte der Aufgabe der Schafbeweidung auf Gefässpflanzen, Tagfalter und Heuschrecken untersucht werden
Eckdaten
Projektleitung
Stellv. Projektleitung
Projektstatus
laufend, gestartet 01/2026
Institut/Zentrum
Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR)
Drittmittelgeber
Öffentliche Hand (ohne Bund)