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Kooperationsplattform für die urbane Güterlogistik

Ein ökonomisch und ökologisch effizientes Geschäftsmodell für die Stadt Zürich und andere Agglomerationen

Auf einen Blick

Beschreibung

Im Mittelpunkt des von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) geförderten Projektes stehen die Erarbeitung eines ökonomisch und ökologisch effizienten Konzeptes für die urbane Güterversorgung sowie dessen Umsetzung in einer Pilotanwendung in der Stadt Zürich. Das Kernstück soll eine Kooperationsplattform bilden, die Logistiklösungen und eine IT-Lösung verbindet, um die urbane Güterlogistik effizienter zu gestalten. Sie ist die Basis für die Kooperation von Logistikdienstleistern zur Befriedigung der Anforderungen und Bedürfnisse der Geschäftskunden und zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen in der Güterversorgung.


Es wurden folgende Inhalte untersucht und erarbeitet:

  • Erfassung der Problemfelder und Anforderungen der Projektpartner und möglicher Stakeholder innerhalb der Systemgrenzen sowie Ableitung von Handlungsfeldern.
  • Schaffung einer umfassenden, standardisierten Datenbank auf Basis von sendungs-, güter- und lieferantenbezogenen Daten sowie von Geo- und Verkehrsdaten für den betrachteten Perimeter der Stadt Zürich.
  • Entwicklung eines Optimierungsmodells, mit Hilfe dessen die Effekte der Kooperation im Vergleich zum Fall ohne Kooperation in Bezug auf die gefahrenen Kilometer, Kosten und CO2 Emissionen berechnet werden können
  • Berechnung eines Szenarios mit Hilfe des Optimierungsmodells, auf Grundlage der Annahme einer Beteiligung diverser Partner an der Kooperation. Die Optimierung zeigt deutliche Verbesserungen für den Fall der Kooperation, in Bezug auf die gefahrenen Kilometer, Kosten und CO2 Emissionen.
  • Entwicklung verschiedener Varianten eines Geschäftsmodells einer Kooperationsplattform, mit dem Ziel Sendungen in Umschlagzenten zu konsolidieren und effizient zu verteilen. Diese wurden auf ihre Einsatzmöglichkeiten hin überprüft. Die Analyse ergab, dass trotz der oben genannten erwarteten positiven Effekte der Kooperationsplattform die Bereitschaft zur Teilnahme an einer Kooperation seitens der Transporteure und Empfänger und damit das notwendige Auftragsvolumen zu gering sind. Somit kann keine wirtschaftlich tragbare Kooperationsplattform betrieben werden bzw. die oben genannten Effekte nicht erzielt werden.


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