Demokratie unter Druck: Was können Hochschulen leisten?
Diskutieren Sie bei der kostenlosen Abendveranstaltung am 15. September 2026 mit Expert:innen, welchen Beitrag Hochschulen durch Ausbildung, Forschung und darüber hinaus für die Stärkung der Demokratie leisten können. Eine Veranstaltung zum Tag der Demokratie.
Rechtsautoritäre Strömungen sind weltweit auf dem Vormarsch – auch in Europa. Ein zentrales Ziel dieser Strömungen ist es, die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Unwahrheit aufzulösen. George Orwell brachte es auf den Punkt: „Das wirklich Beängstigende am Totalitarismus ist nicht, dass er Massaker begeht, sondern dass er das Konzept der objektiven Wahrheit angreift.” Die Suche nach der Wahrheit steht im Zentrum jeder Wissenschaft – und Wissenschaft findet vor allem an Hochschulen statt. Es verwundert daher nicht, dass rechtsautoritäre Akteure Hochschulen angreifen und verächtlich machen.
Das Institut für Delinquenz und Kriminalprävention möchte den diesjährigen Tag der Demokratie dafür nutzen, um diese Tendenzen mit Blick auf die Schweiz zu diskutieren. Wir wollen aufzeigen, welchen Beitrag eine Hochschule im Fach Soziale Arbeit in Ausbildung, Forschung und darüber hinaus leisten kann, um die Demokratie zu stärken.
Eckdaten
- Termin: 15. September 2026
- Uhrzeit: 18:00 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr)
- Ort: Campus Toni-Areal Zürich, Raum 6.T47 (Ebene 6, Turm)
Programm
18.00 Uhr
Begrüssung
Prof. Dr. Dirk Baier
18.05 Uhr
Demokratisches Engagement bei Studierenden fördern – Die Ausbildung für Soziale Arbeit
Dr. Jeannine Hess, Dr. Katja Girschik
18.25 Uhr
Mit wissenschaftlicher Forschung benachteiligten Gruppen eine Stimme geben – Das Beispiel Sexarbeitende
Virginia Beljean
18.40 Uhr
Im Studium Praktisches bewirken – Männlichkeitsbildung als Demokratiebildung
Kambez Nuri
18.55 Uhr
Im Beruf für Partizipation kämpfen
Audrey Hauri
19.15 Uhr
Podiums- und Publikumsdiskussion
Moderation Prof. Dr. Dirk Baier
19.45 Uhr
Ende der Veranstaltung und gemeinsamer Apéro