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Netto-Null: ein Simulationsspiel über nachhaltiges Wachstum 1990-2050

Diagramm Kreisläufe, Stand November 2023.

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in : Prof. Dr. Andri Gerber
  • Stellv. Projektleiter/in : Pascal Aregger
  • Projektteam : Guido Brandi, Adrian Degonda, Anke Domschky, Ulrich Götz, Christian Meier, Sascha Roesler, Prof. Dr. Thomas Schmalfeldt, Ivo Suter, Prof. Dr. Andreas Witzig
  • Projektvolumen : CHF 300'000
  • Projektstatus : laufend
  • Drittmittelgeber : Bund (Bundesamt für Energie BFE), Dritte (Allreal Generalunternehmung AG, myky AG, Schweizerische Bundesbahnen SBB / Immobilien), Andere (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA / Bildung), Öffentliche Hand (ohne Bund) (Stadt Zürich / Amt für Städtebau)
  • Kontaktperson : Andri Gerber

Beschreibung

Man stelle sich eine Stadt, irgendwo im Schweizer Mittelland vor. Wir haben das Jahr 1990. Nun geht es darum, eine nachhaltige Entwicklung einzuschlagen, mit der man spätestens 2050 Nettonull erreichen soll. Wo soll man anfangen? Welche Strategien muss und kann man einsetzen, um dieses Ziel vielleicht schon vorher zu erreichen?

Diese Stadt ist eine Simulation innerhalb eines Videogames und Sie als Spieler:in sind für ihre nachhaltige Entwicklung zuständig. Sie stehen im Wettkampf mit anderen Spieler:innen: Wer zuerst mit dieser Stadt das Netto-Null Ziel erreicht, hat gewonnen. Dafür stehen Ihnen Steuergelder zur Verfügung. Wo beginnen Sie? Vielleicht beim Hausbestand, der im Spiel detailliert aufgeschlüsselt ist und der unterschiedlich schlecht gedämmt ist. Viel Wärmeenergie geht verloren. Nachisolieren ist schwierig und teuer. Dafür braucht es aber auch wirtschaftliche Anreize und entsprechende Labels (Minergie entsteht zum Beispiel erst 1994). Abreissen und neu bauen wäre wohl das naheliegendste, wenn man die Unterhaltskosten und den Energieverbrauch betrachtet. Doch was ist mit dem CO2 Verbrauch, der beim Bau entsteht? Und der grauen Energie die im Material steckt? Zudem würde die Stadt an Charakter verlieren, da diese alten Gebäude viel Geschichte mit sich tragen.

Das Spiel wird zusammen mit der PH Zürich entwickelt und entspricht ESD 2.

Mit solchen Entscheiden ist der/die Spieler:in in unserem Simulationsspiel konfrontiert und es geht darum, verschiedene Möglichkeiten abzuwägen. Neben der Stadt und den notwendigen Kommunikationskanälen, wird der/die Spieler:in fortwährend die C02 Emissionen seiner Stadt als Wert und auf einer Kurve ablesen können. Zudem wirken sich die CO2 Emission sichtbar auf die Luft und die Umwelt und damit auch auf die Gesundheit seiner Einwohner:innen. Damit vermittelt das Spiel auf welche Art und Weise und in welchem Umfang der bauliche Bestand an die CO2 und Abfallproduktion teilhabt und wie man hier eingreifen kann. Die Stadt wird als geschlossenes Ökosystem abgebildet, damit die Folgen der Verschmutzung lokal sichtbar werden.