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Trusted Loyalty Poinz

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in : Valerio Stallone
  • Projektteam : Andreas Rüedlinger
  • Projektvolumen : CHF 15'000
  • Projektstatus : abgeschlossen
  • Drittmittelgeber : Bund (Innovationsscheck / Projekt Nr. 35529.1 INNO-ICT)
  • Projektpartner : poinz AG
  • Kontaktperson : Valerio Stallone

Beschreibung

Kundenbindungsprogramme (Loyalty Programs, «LP») sind quer durch alle Märkte verbreitet und waren in den vergangenen beiden Jahrzenten im Trend. Traditionelle LP-Hochburgen waren Fluglinien und der Lebensmitteleinzelhandel, sie erfreuten sich aber auch im Non-Profit-Bereich bei Museen, Wohltätigkeitsorganisationen, Sport- und Freizeitclubs, online genauso wie offline. Neben der Festigung von Kundentreue und –bindung, können LP-Programme den Teilnehmenden Unternehmen dabei behilflich sein, Neukunden zu akquirieren. Mit der steigenden Anzahl an angebotenen LP verstärkt sich allerdings der Kampf um das Einkaufsbudget der Kunden. Poinz hat dies erkannt und versucht, den Unternehmen aus dem Offline-Bereich ein einfaches LP anzubieten: Die Stempelkarte auf der App. Für Poinz gilt allerdings, Innovationen für die Händler im Portfolio voranzubringen. Dabei wurde die Möglichkeit identifiziert, die Stempelkarte händlerübergreifend anzubieten und den Austausch der gesammelten Punkte zwischen den einzelnen User innerhalb der App. Aus diesem Grund wurde anhand zweier Umfragen – einer mit den Händlern und einer mit den Usern von Poinz – untersucht, unter wel-chen Bedingungen dabei in Frage käme, diese Ausprägungen auf Basis von Blockchain-Technologien umzusetzen. Diese Technologie wurde identifiziert aufgrund ihrer revisionssicheren, transparenten, ver-trauenswürdigen und skalierbaren Natur. Händler und Nutzer könnten verschiedene Ansichten nicht haben, als in dieser Untersuchung dargestellt: Egal ob es um Austausch der Rewards zwischen Nutzern, den Einsatz gesammelter Rewards in unter-schiedliche Unternehmen oder um den Gebrauch eines Prämienkatalogs: Nutzer nahmen die Ausprägungen signifikant attraktiver wahr, als es bei Händlern der Fall war. Inwiefern dabei die Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen kann, hängt auch hier von der Bereitschaft und von gewissen Bedingungen, die von den Händlern gestellt wird bzw. werden. Hierzu kam heraus, dass die Minderheit der befragten Unternehmen für die Umsetzung zur Verfügung stehen würden, dass die potenzielle Einfüh-rung eines Multi-Brand-Ansatzes mit möglichst keinem oder sehr geringen Ressourcen- oder Kostenaufwand für die Unternehmen geschehen müsste. Nur ganz wenige Unternehmen wären bereit, erhöhte Kosten oder Systemumstellungen in Kauf zu nehmen. Basierend auf die Erkenntnisse der Umfragen konnte die Machbarkeit der Bedürfnisse der Händler hin-sichtlich der Möglichkeit des Einsatzes der Blockchain-Technologie untersucht werden. Dabei kam her-aus, dass die Kombination aus signierten Userinteraktionen, im Sinne von Versehen von Datenbestän-den mit Kundensignaturen, von denen die Servicebetreiberin nicht im Besitz des privaten Schlüssels ist und öffentliche, signierte Datenbestände im Sinne von der regelmässigen Veröffentlichung von Kun-dendaten die im Nachhinein nicht verändert werden dürfen annähernd dieselben Sicherheiten bieten, welche eine Lösung auf einer Blockchain bietet: Einen starken Manipulationsschutz vor internen und externen Angreifern und genügend Transparenz um wesentliche Teile des Services als unabhängige Drittpartei überprüfen zu können.