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Potenzial von Gebäuden für Biodiversität und Landschaftsqualität in Agglomerationen

Studienauftrag im Rahmen des "Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz"

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in : Anke Domschky
  • Stellv. Projektleiter/in : Nathalie Baumann
  • Projektteam : Isabella Aurich, Sarah Jüstrich, Stefanie Wiesinger
  • Projektvolumen : CHF 91'650
  • Projektstatus : abgeschlossen
  • Drittmittelgeber : Bund (Bundesamt für Umwelt BAFU)
  • Kontaktperson : Anke Domschky

Beschreibung

Ausgangslage: Die zunehmende bauliche Verdichtung setzt das Grün und damit die Lebensbedingungen für Flora, Fauna und Menschen unter Druck. Der sechste IPPC-Report und die Covid-19-Pandemie zeigen jedoch deutlich auf: Grünräume, die im direkten Umfeld Erholung und Erleben von Natur ermöglichen, sind zentral für unser Wohlbefinden und die Biodiversität. Es braucht daher neue und zusätzliche Wege für qualitativ hochwertige Erholungsräume. Als Ergänzung zu bodengebundenen Parks und Gärten kommen hierbei der Begrünung von Gebäuden (Fassade und Dächer) und Massnahmen, welche die Ansiedlung von Tieren ermöglichen (Animal-Aided Design), eine bedeutende Rolle zu. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Kompensation abnehmender Grünräume, bieten Lebensraum für Flora & Fauna, tragen zu einem besseren Mikroklima bei, haben einen positiven Einfluss auf unsere Le-bensqualität und Gesundheit und stärken zugleich die Attraktivität des Stadtbildes. Zielsetzung: Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU analysieren wir Good-Practice Beispiele und stellen diese mittels Kriterien verständlich dar. Dabei werden folgende Themenbereiche unter die Lupe genommen: Beschreibung der verschiedenen verfügbaren technischen Lö-sungen und deren ökologische Wirkung sowie die damit verbundenen Pflege- und Unter-haltsanforderungen. Weiterhin werden die gültigen Bestimmungen und rechtlichen Grundla-gen auf Ebene öffentlicher Hand und im privaten Sektor aufgezeigt. In enger Zusammenar-beit mit unseren Kommunikationsexpertinnen, die uns von Beginn an begleiten, werden da-raus Handlungsanleitungen entwickelt, die es sowohl Kantons- und Gemeindeverwaltungen wie auch den Akteuren des privaten Planungs- und Bausektors erleichtern, das Potenzial von Gebäuden zur Förderung von Biodiversität und Landschaftsqualität besser auszu-schöpfen und zwischen den einzelnen Disziplinen sowie zwischen Fachwelt und Bevölkerung zu vermitteln.