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Jugenddelinquenz und Cybermobbing in der Schweiz

4. International Self-Report Delinquency Study (ISRD)

Auf einen Blick

Beschreibung

Nach jahrelangem Rückgang der polizeilich registrierten Jugenddelinquenz in der Schweiz scheint sich in jüngster Zeit wieder eine Zunahme abzuzeichnen. Hinweise darauf finden sich auch in Befragungen zur selbstberichteten Delinquenz. Allerdings sind solche Dunkelfeldstudien hinsichtlich der Entwicklung von Jugenddelinquenz aufgrund unterschiedlicher Erhebungsweisen widersprüchlich.
Vor diesem Hintergrund wird eine nationale Dunkelfeldbefragung zu selbstberichteter Delinquenz und Opfererfahrungen bei rund 4000 14- bis 17-jährigen Jugendlichen in den entsprechenden Schultypen durchgeführt, ergänzt um zusätzliche Stichproben in zwei grösseren Städten. Dabei werden die bisherigen Befragungen im Rahmen der ISRD-Studien fortgeführt, welche bereits 1992, 2006 und zuletzt 2013 stattfanden.
Zusätzlich erfolgen vergleichbare Untersuchungen bei 7200 Jugendlichen in vier Ländern des ehemaligen Jugoslawien: Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nord-Mazedonien und Serbien. Dies ermöglicht die Analyse verschiedener kulturvergleichender Fragestellungen bezüglich der Jugendkriminalität sowie der aktuellen Phänomene Cyberbullying/-crime und politischer Extremismus, welche bisher in den vier Balkan-Staaten kaum erforscht wurden.  
Schliesslich sollen in einer Längsschnittstudie auch kausale Einflüsse berücksichtigter Einflussfaktoren identifiziert werden, indem schweizweit eine Stichprobe Jugendlicher der 8. Schulstufe in der 9. Schulstufe nochmals befragt werden.