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WBK Kindesschutz und Schule

Schulsozialarbeitende, Lehrpersonen und weitere Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen erleben im Schulalltag Situationen, in denen sie in ihrer Rolle mit kindesschutzrechtlichen Fragestellungen konfrontiert sind. Sie nehmen damit in der Prävention und Früherkennung eine zentrale Aufgabe im Kindesschutz wahr.
Gewisse Formen einer Kindeswohlgefährdung sind unschwer festzustellen. Andere wiederum sind nicht gleich erkennbar und bedürfen der Einschätzung und Abwägung. Mit vermuteten Kindeswohlgefährdungen umzugehen und die «richtigen» Entscheidungen zu treffen stellt eine grosse Herausforderung dar.
Im WBK werden die wesentlichen rechtlichen Grundlagen des Kindesschutzes mit Fokus auf die Schule erörtert und diskutiert. Die Teilnehmenden setzen sich mit Hinweisen auf Kindeswohlgefährdungen im Schulbereich und mit den Abläufen im Zusammenhang mit vermuteten Kindeswohlgefährdungen auseinander und schärfen ihr Verständnis für ihre Arbeit und ihre Rolle im Rahmen von kindeschutzrechtlichen Fällen.

Auf einen Blick

Abschluss: Kursbestätigung WBK Kindesschutz und Schule

Start: 29.10.2020

Dauer: 29./30.10.2020, 16 Kontaktstunden

Kosten: CHF 750.00

Durchführungsort: 

ZHAW, Departement Soziale Arbeit, Hochschulcampus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich

Unterrichtssprache: Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Angesprochen sind Fachpersonen der Schule und der schulergänzenden Betreuung wie Schulsozialarbeitende, Lehrpersonen, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Leitung Betreuung sowie Schulleitende und andere Interessierte im Kontext einer (Tages-)Schule, die ihre Handlungskompetenzen im Kindesschutz für den schulischen Alltag erweitern möchten.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • setzen sich mit grundlegenden Begriffen des Kindesschutzes wie Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung und Gefährdungsmeldung im schulspezifischen Kontext auseinander
  • setzen sich mit Hinweisen auf Kindeswohlgefährdungen im Schulbereich und mit den Abläufen im Zusammenhang mit vermuteter Kindeswohlgefährdungen auseinander
  • schärfen ihr Verständnis für ihre Arbeit in der Schule und ihre Rolle im Rahmen von kindeschutzrechtlichen Fällen
  • kennen die Bedeutung der elterlichen Sorge für den Schulalltag, deren Inhalt sowie die Bedeutung der Urteilsfähigkeit bei höchstpersönlichen Rechten von Minderjährigen
  • kennen das System des Kindesschutzes, die Instrumente des zivilrechtlichen Kindesschutzes sowie die bei der Anordnung von Kindesschutzmassnahmen herrschenden allgemeinen Grundsätze

Inhalt

In diesem Kurs werden folgende Themen behandelt:

  • Entstehung und Wirkungen des Kindesverhältnisses, insbesondere elterliche Sorge
  • Urteilsfähigkeit / höchstpersönliche Rechte von Kindern und Jugendlichen
  • Kindeswohl / Kindeswohlgefährdung
  • Hinweisen auf und Erkennen von Kindeswohlgefährdungen im Schulbereich und deren Einschätzung
  • rechtliche Unsicherheiten bei der Früherkennung von Kindeswohlgefährdung (z.B. Schweigepflicht versus Meldepflicht, Einbezug von Eltern)
  • Abläufe und Verantwortlichkeiten in der Schule bei vermuteter Kindeswohlgefährdung
  • Gespräche mit Kindern und Eltern in kindesschutzrechtlichen Fällen
  • Gefährdungsmeldung
  • Ablauf nach einer Gefährdungsmeldung / Verfahren bei der KESB
  • Bereiche des Kindesschutzes
  • zivilrechtlicher Kindesschutz / Kindesschutzmassnahmen

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

Sabina Berger, lic. iur. Dozentin ZHAW
Claudia Bernasconi, Sozialarbeiterin FH, Leiterin Regionalstelle Schulsozialarbeit , Amt für Jugend und Berufsberatung

Anmeldung

Anmeldeinformationen

Dieser Kurs ist gleichzeitig eine Unterrichtseinheit des CAS Schulsozialarbeit. Die Möglichkeit zur Anmeldung ist ab ca. Juni 2020 verfügbar.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
29.10.2020 25.09.2020