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Rien ne va plus? – Umgang mit Risiken in der Sozialen Arbeit

Am 1. und 2. November 2013 führt das Departement Soziale Arbeit und das Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich die Tagung für Bildung und Soziales durch.

Kein Risiko, das nicht zugleich auch Chance wäre. Doch wann können Risiken zu neuen Möglichkeiten führen und wo sind die Grenzen? Und wie kann mit den Risiko-Herausforderungen in den verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit umgegangen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die gemeinsame Tagung des Departements Soziale Arbeit der ZHAW und des Amtes für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich am 1. und 2. November 2013 im Technopark Zürich.

Die Auseinandersetzung und der Umgang mit Risiken sind in der Soziale Arbeit seit jeher zentral. So haben es Fachleute in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit Klientinnen und Klienten zu tun, die sich in einer Ausnahmesituation oder Krise befinden. Die Risiken, denen sich Fachleute der Sozialen Arbeit dadurch ausgesetzt sehen, sind zahlreich und höchst unterschiedlich. Sie riskieren etwa, zu spät oder zu früh einzugreifen, das eigene Handeln bei einem Aufsichtsverfahren nicht ausreichend belegen zu können, zu sehr auf Vertrauen zu setzen oder zu schnell mit Machtmitteln einzugreifen, zu viel oder zu wenig körperliche Nähe zuzulassen. Diese Unsicherheiten gelten keineswegs nur für frisch Diplomierte im Übergang ins Berufsleben, sie sind vielmehr Teil der Sozialen Arbeit.

An der Tagung gewähren Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland Einblick in Theorie und Praxis dieser brisanten Thematik der Sozialen Arbeit. In inhaltlich breit gefächerten Workshop-Beiträgen bietet sich den Teilnehmenden zudem Gelegenheit, sich vertieft mit Teilaspekten der Thematik auseinanderzusetzen.

Ziel der Tagung ist es, den Auswirkungen der verstärkten Risikoangst, aber auch des erhöhtes Risikobewusstseins auf den Alltag des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit nachzugehen sowie Vorschläge und Anregungen von «Aussenstehenden» einzubeziehen. Reflexionen und Erkenntnisse aus Referaten, Workshops und Diskussion geben neue Impulse für die Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit.

Die Tagung richtet sich an Kader- und Fachpersonen Sozialer Arbeit, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Behördenmitglieder, Politikerinnen und Politiker sowie Studierende. Die Tagungsgebühr beläuft sich auf CHF 580.‒ für beide Tage beziehungsweise auf CHF 350.‒ für einen Tag.

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Medienmitteilung (PDF 37,1 KB)