Immobilienbewertung unter IPSAS und HRM2

; ; (). Immobilienbewertung unter IPSAS und HRM2: Analyse der verschiedenen Bewertungsmöglichkeiten (Einzelbewertung, Gruppenbewertung) von Immobilien gemäss IPSAS. Gegenüberstellung von Vorteilen und Nachteilen, Stärken und Schwächen. In: kdmz (Hg.). . (94). Zürich: KDMZ.

Die Bewertung von Vermögenswerten im öffentlichen Sektor ist eine zentrale Fragestellung im
Zusammenhang mit modernen Rechnungslegungsstandards. Eine Neubewertung (Restatement)
ist zwar keine Pflicht, jedoch sind bei einem Verzicht schwierige finanzpolitische Folgen
wahrscheinlich. Die International Public Sector Accounting Standards erlauben den Einheiten
bei der Folgebewertung die Wahl zwischen Anschaffungs- und Herstellkosten und Fair Value.
Immobilien müssen getrennt vom Grundstück ausgewiesen und mittels Komponenten-Ansatz
linear über die realistische Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Die Neubewertung stellt in
den meisten Fällen eine Chance für das Immobilien-Management dar, weshalb die Bewertung
flächendeckend, nachvollziehbar und konsistent erfolgen sollte. Eine weitere Frage ist die
Wahl der Methode (Gruppenbewertung oder Einzelbewertung). Eine Einzelbewertung ist rein
technisch zu bevorzugen, wobei die Gruppenbewertung bei entsprechender Portfoliogrösse
und einer homogenen Portfoliostruktur möglich ist. Bei der Neubewertung im Kanton Zürich
wurden beide Methoden mit unterschiedlichen Ergebnissen durchgeführt, wobei der grosse
Teil der Differenzen auf wenige Gebäude verteilt ist. Eine vollständige Datengrundlage vereinfacht
den Bewertungsprozess, jedoch zeigte sich in der Praxis, dass dies eher selten der Fall
war. Bei der Bewertungsmethode, sind Markt- und Ertragsbasierte Methoden nach Möglichkeit
der Sachwertmethode vorzuziehen.