Mykotoxine im Fischfutter - Auswirkungen auf die Fischgesundheit

(). Mykotoxine im Fischfutter - Auswirkungen auf die Fischgesundheit. In: Abstracts of the EAFP Conference of the German-spreaking Branches. Starnberg: EAFP.

Mykotoxine sind Substanzen, die durch Pilze gebildet werden. Sie begegnen uns überall im alltäglichen Leben und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Fische mit diesen meist toxischen Substanzen weit häufiger in Kontakt sind, als bisher angenommen. In der Aquakultur ist die Kontamination von Futtermitteln die bedeutendste Expositionsroute. Einerseits werden Mykotoxinverunreinigungen von Futtermitteln für Fische durch Fehler bei der Herstellung und Lagerung von Futtermittelzutaten oder fertigen Futtermitteln verursacht. Andererseits können Pilze bereits auf Getreide auf dem Feld wachsen und Toxine produzieren. Durch deren hohe Stabilität werden diese Subtanzen meist durch den Futtermittelherstellungsprozess nicht beseitigt und gelangen in den Fisch. Es wird daher im ersten Teil der Präsentation ein Überblick über die häufig anzutreffenden Mykotoxine in der Fischernährung gegeben werden. Viel wichtiger ist jedoch, dass bisher die Auswirkungen der Mykotoxine auf Fische mitunter nur sehr lückenhaft untersucht worden sind. Eine entscheidende Verbesserung der Datenlage erfolgte dabei in den vergangenen Jahren und ältere und neueste Untersuchungen erlauben die Abschätzung des Risikos von Mykotoxinkontaminationen in Fischen immer genauer. Nach wie vor ist aber noch viel Forschungsarbeit notwendig um genauere Aussagen zur Toxizität von bestimmten Mykotoxinen auf ausgewählte Fischarten exakt bestimmen zu können.