Hindernisfreie Hochschule: Ein Leitfaden zur Selbstevaluation

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Julie Page

Projektteam: Prof. Dr. Heidrun Becker, Prof. Dr. Alireza Darvishy, Dr. Sylvie Kobi, Prof. Dr. Kurt Pärli, Herbert Winistörfer

Projektfinanzierung: Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Projektbeginn: 01.03.2010

Kurzdarstellung

Projektziel war die Entwicklung des Produkts „Hindernisfreie Hochschule. Ein Leitfaden zur Selbstevaluation“ sowie Aufarbeitung der gesetzlichen Vorgaben auf eidgenössischer und kantonaler Ebene, die das «Soll» für die Hochschulen festlegen. Mit dem Leitfaden können Hochschulen ihren eigenen Ist-Zustand evaluieren und Hindernisse identifizieren, die Studierende insbesondere mit einer Seh-, Hör- oder Mobilitätsbehinderung beim Studium behindern. Hierbei geht es nicht ausschliesslich um bauliche Hindernisfreiheit, sondern um Barrierefreiheit in einem weiten Sinn. Beispielsweise ob Prüfungsreglemente einer Hochschule flexibel genug sind, damit eine Person in einer Prüfung keinen Nachteil aufgrund einer Behinderung erfährt. Als Resultat der Selbstevaluation können Hochschulen Bereiche identifizieren, in denen sie Massnahmen zur Behebung identifizierter Nachteile ergreifen will.

Bei der Erarbeitung des Leitfadens wurde folgendermassen vorgegangen: Basierend auf einer Literaturrecherche, wurde ein erster Entwurf geschrieben, der zahlreichen Expertinnen und Experten vor allem aus der Praxis, aber auch aus der Wissenschaft vorgelegt wurde. Die Rückmeldungen aus dieser Befragung führten zu einer ersten Überarbeitung des Leitfadens. In einem nächsten Schritt folgte die Praktikabilitätsüberprüfung an der ZHAW. Hierbei stand im Vordergrund, wie sich der Leitfaden in der Praxis bewährte. Denn die spezielle Herausforderung bei der Erstellung des Leitfadens war, aus den vielen Detailaspekten zu abstrahieren, aber dennoch ein praxistaugliches Instrument zu erstellen. Auf Grund der Rückmeldungen aus dem Testlauf wurde der Leitfaden nochmals überarbeitet.

Die Endversion liegt nun auf Deutsch und Französisch sowie in einer barrierefreien, elektronischen Version vor. Weitere Informationen bei der Stabstelle Diversity/Gender der ZHAW unter www.zhaw.ch/diversity