Zetapotentialmessungen zur Charakterisierung von Filterhilfsmitteln

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Dr. Jürgen Ebert

Projektteam: Michael Edelmann

Projektfinanzierung: KTI Innovationsscheck

Projektvolumen: 8'500.00 CHF

Projektbeginn: 11.05.2009

ProjektpartnerInnen: Schneider Umwelttechnik AG, Winterthur

Kurzdarstellung

Im Rahmen der Prozessfiltration von Getränken/Lebensmitteln, chemischen, pharmazeutischen und bio-technologischen Produkten kommt es immer wieder zu unerwünschten Aroma- oder Wirkstoffverlusten bei der Produktion , Koagulationen bei Blutplasmafiltrationen, …die auf die Oberflächenladung des verwendeten Filterhilfsmittels (FHM) zurückzuführen sind. Bisher wurden die FHM eher über die Parameter Korngrösse, Permabilität, Schüttdichte,… charakterisiert und nicht auf Grund von elektrostatischen Adsorptionseigenschaften. Im Rahmen des geplanten Projektes sollen verschiedene Filterhilfsmittel wie Kieselguren, Perlite und Cellulosen (inkl. nanofibrillierten Cellulosen) systematisch auf ihr Zetapotential untersucht und dokumentiert werden. Damit würde eine zielgerichtete Auswahl eines oder mehrerer FHM für die jeweilige Filtrationsaufgabe möglich und somit eine optimalere Filtration mit entweder verbesserten Filtrationsleistungen, weniger Wirkstoffverlust, höherer Ausbeute - zusammengefasst mit geringeren Filtrationskosten - möglich.