MUMMY

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Dietmar Wiegand

Projektbeginn: 01.09.2002

Weiterführende Informationen: http://www.mummy.ch

Beschreibung

Mobiles Facility Management mit elektronischer Assistenz

Kurzdarstellung

Ein Europäisches Forschungsvorhaben der Hochschule Wädenswil
'MUMMY' ist das englische Wort für Mumie, aber auch das Kürzel für ein europäisches Verbundforschungsprojekt im IST Programm (Information Society Technologies) der Europäischen Kommission, das Tablet PCs und andere tragbare Endgeräte wie PDAs und Mobiltelefone für das mobile Management von Wissen optimiert. Daten und Informationen, die z.B. bei der Begutachtung von Gebäuden oder der Wartung haustechnischer Anlagen generiert werden, sollen zukünftig entweder völlig automatisch oder durch einfache und nebenläufige Eingabe per Stift oder Sprache direkt vor Ort am tragbaren Computer digitalisiert und an zentrale Datenbanken gesendet werden. Dabei ist das knappe und teure Gut Wissen, egal wo und wann es erzeugt wird, wie eine Mumie vor fremden Zugriffen sicher. Neben der Erleichterung der Dateneingabe, z.B. im Stehen mit einem Tablet PC auf dem Arm, ist die nutzer-, geräte- und situationsspezifische Aufbereitung von Wissen mit Rich Multimedia Technologie ein zentrales Ziel von MUMMY. Damit wird es möglich, Wissen von zentralen Quellen vor Ort zu verwenden. Weiter ist die graphische Aufbereitung von Informationen ein Garant dafür, dass Menschen mit begrenzten Computererfahrungen überhaupt in digitale Arbeitsabläufe integriert werden können.

Die Rolle der Hochschule Wädenswil in MUMMY ist zentral. Die HSW, mit einem ohnehin stark serviceorientierten Verständnis von Facility Management, erhebt die Business und User Requirements für die Entwicklungen der technischen Dienste, implementiert die Computeranwendungen für den Bereich des FM auf Basis der generischen Software und führt Tests und Erprobungen durch. Die Akzeptanz der Entwicklungen am Markt versucht die HSW zusätzlich durch die frühzeitige Einbindung potenzieller Kunden sicherzustellen. Bereits 2004 werden die ersten Piloteprojekte mit Schweizer FM Dienstleister und Softwareanbieter gestartet.