AgroInnoTool

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Isabel Jaisli, Dr. Emilia Schmitt

Projektteam: Prof. Boos Jürg, Rahn Hano, Sarah Schuhmacher

Projektfinanzierung: intern

Projektvolumen: 39'984.00 CHF

Projektbeginn: 21.07.2017

ProjektpartnerInnen: Cluster Food and Nutrition

Beschreibung

Innovationstool zur Diversifizierung landwirtschaftlicher Produktion

Kurzdarstellung

Die Schweizer Landwirtschaft steht aufgrund der internationalen Konkurrenz, den wechselnden Konsumbedürfnissen, der sinkenden Margen und einer sich verändernden Umwelt unter zunehmendem Druck. Obwohl die Wettbewerbsfähigkeit der traditionellen landwirtschaftlichen Produktion abnimmt, zeigen Beispiele innovativer Landwirte/innen, dass mit Nischenprodukten und Diversifizierungsstrategien durchaus neue Märkte erschlossen werden können. Um diese Möglichkeit weiter auszubauen, beabsichtigt die Forschungsgruppe Geography of Food der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Rahmen eines Projekts die Entwicklung eines Webtools, das sogenannte AgroInnoTool. Das AgroInnoTool soll Landwirten/innen ermöglichen, nach Eingabe verschiedener Parameter (Standort, Ressourcen, aktuelle Aktivitäten, Interessen, etc.), geeignete Produktionsvorschlägen für Nischenprodukte oder innovative Herstellungsmöglichkeiten zu ermitteln. Zudem dient das AgroInnoTool als Austauschplattform zwischen Produzenten innovativer Produkte und den Marktakteuren, um so die Zusammenarbeit sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu vereinfachen.
Für die Entwicklung und Umsetzung dieses Projektes sind Partnerschaften mit verschiedenen Institutionen und Akteuren vorgesehen. In Zusammenarbeit mit Cluster Food & Nutrition soll nun in einem ersten Schritt ein Workshop mit interessierten Mitgliedern und weiteren Teilnehmern durchgeführt werden. Mithilfe dieses Workshop sollen vorhandene Bedürfnisse aufgedeckt, mögliche Inhalte zusammengetragen sowie Anwendungsmöglichkeiten diskutiert werden. Dies garantiert eine praxisnahe und realistische Projektumsetzung, mit einem letztlich möglichst grossen Nutzen des Endproduktes.