Beschäftigungseffekte des Atomausstiegs

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Jürg Rohrer, Nadia Sperr

Projektbeginn: 15.07.2016

Kurzdarstellung

Wenn die Schweizer AKWs bis im Jahr 2029, wie von der Atomausstiegsinitiative (kurz AAI) geplant, nacheinander ausgeschaltet werden, gehen in der Atomwirtschaft Arbeitsplätze verloren. Durch den entsprechenden Zubau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienzmassnahmen werden aber auch neue Arbeitsplätze geschaffen.
Mithilfe von existierenden Modellen zur Stromversorgung der Schweiz ohne Strom von AKWs im Jahr 2035 wird ermittelt, mit welchen erneuerbaren Energien diese Lücke geschlossen werden kann. In einem zweiten Schritt wird anhand der neu zugebauten Kapazität ermittelt, wie viele Arbeitsplätze dadurch generiert werden. Gleichzeitig wird abgeschätzt, wie viele Arbeitsplätze durch die Schliessung der AKWs verloren gehen und der Netto-Beschäftigungseffekt bestimmt.