Herdenschutz und Mutterkühe – Wahrnehmung und Verhalten von Outdoorsportlern

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Matthias Riesen

Projektteam: Prof. Dr. Reto Rupf

Projektbeginn: 01.01.2016

Beschreibung

Erarbeitung von Grundlagen zur Minimierung von Konflikten

Kurzdarstellung

Immer wieder kommt es auf Weiden zu kritischen Situationen zwischen Outdoorsportlern und Herden-schutzhunden oder Mutterkühen. Outdoorsportler möchten unvergessliche Erlebnisse in einer Region erfahren und dazu möchten die Tourismusverantwortlichen möglichst konfliktfreie Angebote offerieren. Gleichzeitig sind der Herdenschutz mit Hunden, die Mutterkuhhaltung sowie die Freizeitnutzung wichtige Bestandteile der ländlichen Regionalwirtschaft. Das konfliktfreie Nebeneinander dieser Nutzungsformen muss deshalb gefördert werden.
Dies gelingt jedoch nur, wenn eine gute Wissensgrundlage vorhanden ist. Allgemein ist bekannt, wie sich Wanderer und Mountainbiker auf ihre Touren vorbereiten und nach welchen allgemeinen Kriterien sie Touren und Wege auswählen. Welchen Einfluss dazu die Herdenschutzhunde oder die Mutterkühe haben, ist nicht bekannt. Ebenso ist wenig bekannt, wie die Outdoorsportler diese Thematik wahrnehmen, wie sie informiert werden möchten und welche Massnahmen den grössten Zuspruch finden.

Das Hauptziel dieses Projekts ist folglich die Grundlangenerarbeitung zur Minimierung von Konflikten zwischen Outdoorsportlern und Herdenschutzhunden oder Mutterkühen. Dazu bildet die Einstellung der Outdoorsportler gegenüber Herdenschutzhunden und Mutterkühen ist einen wichtigen Ausgangspunkt für die Minimierung der Konflikte und somit für das Projekt. Ein weiterer Punkt ist die Informationsbeschaffung der Outdoorsportler: Mit welchen Medien und welchen Informationen möchten sich die Outdoorsportler informieren. Vor Ort entscheidet das richtige Verhalten über den Verlauf einer Begegnung von Outdoorsportlern mit Herdenschutzhunden oder Mutterkühen – hier interessieren der Wissensstand respektive die Wissenslücken über den Ausgang eines Zusammentreffens. Die Begegnung mit Herdenschutzhunden und Mutterkühen soll nicht primär als Gefahr eingeschätzt, sondern von den Outdoorsportlern als ein schönes Erlebnis erfahren werden.

Übergeordnete Ziele
o Erarbeitung von Grundlagenwissen über die Wahrnehmung und das Verhalten der Outdoorsportler im Bezug zum Herdenschutz mit Hunden und zu Mutterkühen.
o Erarbeitung von spezifischen Massnahmen zur Konfliktprävention, unter anderem Information der Outdoor-sportler mittels verschiedener Medien zur Tourenvorbereitung bis hin zum Verhalten vor Ort.