Vollzugshilfemodul „Schwall-Sunk“ – Massnahmen

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Dr. Diego Tonolla

Projektteam: Dr. Michael Döring

Projektbeginn: 01.06.2015

ProjektpartnerInnen: eQcharta GmbH

Kurzdarstellung

Die Inhaber von Wasserkraftwerken sind verpflichtet, wesentliche Beeinträchtigungen durch kurzfristige künstliche Änderungen des Wasserabflusses (Schwall-Sunk) bei bestehenden Anlagen mit geeigneten Massnahmen zu beseitigen bzw. bei Neuanlagen zu verhindern.

Mit dem Vollzugshilfemodul «Schwall-Sunk – Massnahmen» des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) wird einerseits ein praxistaugliches und einheitliches Vorgehen der Kantone bei der Bewertung und Beurteilung der durch die Kraftwerksinhaber erarbeiteten Massnahmen im Bereich Schwall-Sunk gefördert. Anderseits, wird dargelegt, worauf die Inhaber von Wasserkraftanlagen bei der Erarbeitung und Bewertung der Massnahmen und der einzureichenden Unterlagen achten sollen. Dadurch soll eine möglichst einheitliche Erfüllung der neuen rechtlichen Anforderungen im Bereich Schwall-Sunk erreicht werden sowie eine Gleichbehandlung aller Kraftwerksinhaber sichergestellt werden, um die Auswahl der geeignetsten Massnahmen nach objektiven, nachvollziehbaren und wissenschaftlich abgestützten Kriterien zu ermöglichen.

Ziel dieses Projektes ist es, dass BAFU in der Entwicklung einer ökologischen Begutachtung zur Vermeidung der negativen Auswirkungen durch kraftwerksbedingten Schwall-Sunk Betrieb wissenschaftlich zu unterstützen. Die Arbeiten werden in das Vollzugshilfemoduls „Schwall-Sunk“ – Massnahmen des BAFU integriert.