IT-Unterstütztes Assessment (MSc)

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Alexandre de Spindler

Projektteam: Prof. Dr. Alexandre de Spindler, Silas Füglistaler, Hodapp Theresa

Projektbeginn: 01.02.2015

Kurzdarstellung

Im Bereich der medizinischen Assessments steckt ein hohes Potential für IT-Unterstützung. In diesem Projekt wurden Möglichkeiten identifiziert, prototypisch umgesetzt und experimentell validiert, wie Assessments mittels IT unterstützt werden können. Der Ansatz besteht darin, allgemeine Formen von sensorischer Erfassung (z.B. Bewegungssensoren, Smartphones, Gestenbasierte Interaktionen) zu nutzen, um weniger invasiv und näher an der tatsächlichen Aktivität Daten zu sammeln, welche über den Zustand und Fortschritt von Patienten oder Sportler besser Auskunft geben. Des Weiteren werden aus diesen Daten semantisch reichere Informationen wie z.B. aus Bewegungsdaten Aktivitäten erkennen zu gewinnen. Zudem soll der Einsatz von Sensoren so gesteuert werden können, dass die Batterielaufzeit der Sensoren möglichst geschont wird.
Mit einem ersten Prototyp konnte diese Idee erfolgreich vor Therapeuten demonstriert werden. Der Prototyp beinhaltet ein generisches Assessmentmodul, mit dem beliebige Assessments spezifiziert und beliebigen Patienten oder Patientengruppen zugewiesen werden können. Dabei werden manuelle Eingaben mittels generierten Formularen sowie auch programmatische Eingaben von Sensoren oder Smartphones unterstützt. Dieses Modul ermöglicht beliebige Formen von Hochrechnungen wie z.B. Aktivitätserkennung und Scoreberechnungen. Die mit diesem Modul gesammelten Daten dienen als Ausgangslage für Auswertungen von Forschern (zur Validierung von Interventionen und Therapien), Therapeuten (zum Verfolgen von Therapiefortschritt) sowie für motivierendes Patientenfeedback.
Am Beispiel eines Return to Competition Assessments wird dieses System von Therapeuten validiert.