Ökobilanz von Schweizer Wein aus ÖLN- und biologischer Produktion

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Matthias Stucki

Projektteam: Dr. Jürg Buchli, Sarah Kreuzer, Prof. Dr. Peter Schumacher

Projektfinanzierung: Bundesamt für Umwelt

Projektbeginn: 01.12.2014

ProjektpartnerInnen: FiBL

Weiterführende Informationen: www.zhaw.ch/iunr/lca

Kurzdarstellung

In der Schweiz verursacht die Ernährung mehr als ein Viertel der Umweltbelastung. Neben Fleisch-, Fisch- und Milchprodukten tragen dabei Getränke und Genussmittel – insbesondere Alkoholika und Kaffee – einen erheblichen Anteil bei. Über den gesamten Lebenszyklus von Wein – von der Bewirtschaftung der Rebberge bis zum Konsum – werden Ressourcen verbraucht und Emissionen in die Umwelt abgegeben. Da bis heute für Schweizer Wein öffentlich verfügbare Daten zu den Umweltwirkungen der verschiedenen Lebenszyklusphasen fehlen, sollen in dieser Studie für Schweizer Rot- und Weisswein Daten erhoben und anhand einer Ökobilanz auf das Verringerungspotenzial der Umweltbelastung durch die Schweizer Weinproduktion hingewiesen werden. Der gesamte Lebenszyklus von der Gewinnung der Rohstoffe über den Anbau und die Verarbeitung der Trauben, das Abfüllen und die Distribution bis hin zur Entsorgung der Verpackung sollen berücksichtigt werden (cradle-to-grave). Zudem werden sowohl biologisch als auch konventionell produzierter Wein und der Anbau von pilzwiderstandsfähigen (Piwi-)Rebsorten analysiert, um den Weinbauern und Weinhersteller spezifische Optimierungen in den verschiedenen Produktionssystemen aufzeigen zu können.