ecomundo: Förderung der Eco-Literacy von Migrantinnen und Migranten via DaF/DaZ-Kurse

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Joachin Hoefele, Prof. Dr. Liana Konstantinidou

Projektteam: Angela Martucci-Siefert, Dr. Virginia Suter-Reich, Chantal Weber

Projektfinanzierung: BAFU, SEM, ZHAW

Projektvolumen: 67'000.00 CHF

Projektbeginn: 01.09.2014

ProjektpartnerInnen: büro für Mobilität AG & Simon Rothlisberger

Weiterführende Informationen: http://www.zhaw.ch/ecomundo

Kurzdarstellung

Die Forschungs- und Arbeitsstelle Deutsch als Fremd- und Zweitsprache entwickelt ein Projekt zur Förderung der „Eco Literacy“ im Sprachunterricht für Migrantinnen und Migranten in der Schweiz und befasst sich somit mit einer bisher wenig berücksichtigten Integrationsthematik. Die sieben didaktischen Szenarien (inkl. ein fide Szenario) beziehen sich auf Themen wie Abfall/Entsorgung, Tausch- und Teilkultur, Energie, können in Deutsch- und Integrationskursen (A1-C1) flexibel eingesetzt werden und sollen:

- die sprachlichen Kompetenzen der Migrantinnen und Migranten erweitern und ihnen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs über Umweltthemen ermöglichen,
- die Migrantinnen und Migranten für wichtige ökologische, ökonomische, individuelle und gesellschaftliche Zusammenhänge sensibilisieren,
- ihr Umweltbewusstsein stärken,
- die Auseinandersetzung mit innovativen Lösungen und Handlungsalternativen fördern.

Die primäre Zielgruppe der Unterrichtseinheit bilden sowohl schulgewohnte als auch schulungewohnte erwachsene DaF/DaZ-Lernende in der Deutschschweiz.

Die entwickelten Szenarien und die dazu gehörenden Unterrichtshilfen werden in laufenden Kursen verschiedener Bildungsinstitutionen erprobt und evaluiert; sie werden über eine Internetplattform zugänglich gemacht und über den Schweizerischen Fachverband AkDaF disseminiert.