Narrative Environments als Methode für einen effizienten Wissenstransfer

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Regula Treichler

Projektteam: Dr. Petra Bättig, Daniela Harlinghausen, Dr. Urs Müller, Dr. Evelyn Wolfram-Schilling

Projektfinanzierung: intern

Projektvolumen: 40'000.00 CHF

Projektbeginn: 01.06.2014

Beschreibung

Forschungsprojekt anhand eines neuen Medizinalpflanzen Lern- und Forschungsgartens

Kurzdarstellung

„Narrative Environments“ sind kommunikative Umgebungen, in denen Erleben, Lernen und Verstehen auf aktive, erzählerische und spielerische Weise möglich sind. „Narrative Environments“ machen komplexe Themen greifbarer und verständlicher und bergen deshalb das Potenzial, zu einer effektiveren Wissensvermittlung beizutragen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen folgende Fragestellungen beantwortet werden:
- Wie muss ein Gestaltungs- und Vermittlungskonzept für einen Medizinalpflanzen Lern- und Forschungsgarten als „Narrative Environment“ konzipiert werden, damit es als zeitgemässer und praxisgerechter Ausbildungsort von Studierenden, Auszubildenden und Berufsleuten effizient und effektiv genutzt wird?
- Welche Elemente und Aspekte von „Narrative Environments“ eignen sich besonders für die Gestaltung nachhaltiger Lernerlebnisse und –erfolge? Angestrebtes Ziel ist es, mit dem Lern- und Forschungsgarten die bisher meist klassischen Lernmethoden mittels Fachbüchern, PP-Präsentationen etc. zu verbessern und den Wissenstransfer dank realen Pflanzenobjekten und sinnvollen Lernkonzepten nachhaltiger und erfolgversprechender zu machen.
Zur Realisierung des Gesamtprojekts müssen folgende Tätigkeiten ausgeführt werden:
- Erarbeitung eines Ausstellungskonzeptes im Sinne von „Narrative Environments“, eines pädagogischen Lernkonzeptes sowie einer Wirksamkeitsanalyse für einen effizienten und praxisgerechten Wissenstransfer von Medizinalpflanzen.
- Erstellung eines Grobkonzepts und der Planung der zur Verfügung stehenden Gartenfläche – welche Bereiche mit welchen Lernmethoden für den Wissenstransfer und mit welchem Gestaltungskonzept untergebracht werden können. Danach Detailkonzepte, Varianten für die einzelnen Teilgärten und deren Forschungsfragestellungen.