Prozessentwicklung für einen Hepatitis B Impfstoff dritter Generation

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Christiane Zaborosch

Projektteam: Markus Zaugg, Angelika Koller

Projektbeginn: 01.04.2003

Kurzdarstellung

Im Rahmen dieses Projektes soll ein Prozess zur Herstellung eines Hepatitis B Impfstoffes der dritten Generation entwickelt werden. An der Hochschule Wädenswil wurden die Kulturbedingungen für die rekombinanten animalen Zellen hinsichtlich Produktivität optimiert. Des Weiteren wird eine Kryokonservierungsmethode für die Zellen unter Erhalt der Vitalität und Produktivität etabliert. Die sowohl an der HSW als auch bei der Berna Biotech AG hergestellten Zellbanken werden an der ZHW in Reaktoren angezogen und die Reaktorbedingungen für die Impfstoffproduktion werden optimiert. Ein weiteres Teilprojekt an der ZHW befasst sich mit der Entwicklung eines geeigneten Downstream-Prozesses, um aus den Zellkulturüberständen der Reaktorläufe hochreinen Impfstoff zu isolieren. Dabei gilt es, eine hohe Ausbeute und Reproduzierbarkeit unter Erhaltung der Immunogenität zu erreichen. Die biotechnologische Produktion von rekombinanten Proteinen im industriellen Massstab muss den regulatorischen Anforderungen an Biosicherheit und Qualitätskontrolle entsprechen. Die Qualität des Impfstoffes wird an der ZHW durch bioanalytische Methoden sowohl während des Prozesses als auch im Endpräparat überprüft.