KTI Projekt: Wirksamkeit von Kostform-Optimierungen

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Susanne Hofer

Projektteam: Prof. Dr. Christine Brombach, Nicole Gerber, Franziska Honegger, Dr. Claudia Müller, Gabriela Züger

Projektbeginn: 07.11.2011

Kurzdarstellung

Die Optimierung im Verpflegungsbereich in Schweizer Spitälern ist mit Einführung des Swiss DRG Systems Anfang 2012 zu einem wichtigen Thema avanciert. Das IFM und das ILGI der ZHAW haben daher in Kooperation mit ausgewählten Spitälern, einem Gemeinschaftsgastronomieunternehmen und einer Gemeinschaftsverpflegungs-logistik-Unternehmen ein Projekt initiiert, in welchem das Angebot von Diäten in Spitälern untersucht wird. Dabei wurden ernährungsphysiologische Vorlagen und der spitalinterne Stellenwert der Patientenverpflegung und deren Kosten und Qualität berücksichtigt. Das Projekt wurde von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) mitfinanziert. Die Untersuchungen des Projektes zeigen auf, ob und unter welchen Bedingungen die angebotenen Diäten unter ernährungsphysiologischen Erkenntnissen sinnvoll sind. Daraus können Eckpunkte für die Bereitstellung der notwendigen und sinnvollen Infrastruktur abgeleitet werden. Damit einhergehend wurden einerseits Bestell- und Zubereitungsprozesse hinterfragt und andererseits die exakte Aufteilung der Verpflegungskosten auf die Bereiche Patienten, Mitarbeitende und Gäste als Basis für eine transparente Vollkostenrechnung untersucht. Entstanden ist der Prototyp eines Berechnungstools, welches als Führungsinstrument eingesetzt werden kann. Ein weiteres Resultat ist der Kostformen Katalog, eine Excel basierte Übersicht der vorhandenen Kostformen und deren Vergleich mit dem derzeitigen Stand der Wissenschaft.