Faunistische Biodiversität in Lawinenzügen

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Jürg Schlegel

Projektteam: Matthias Riesen

Projektbeginn: 01.01.2012

ProjektpartnerInnen: SLF Davos

Kurzdarstellung

Lawinen zerstören nicht nur, sie schaffen auch kleinräumig unterschiedlichste Standortbedingungen. Untersuchungen des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF Davos haben gezeigt, dass die Vegetation in Lawinenzügen mit jährlichen Lawinenniedergängen artenreicher ist als in solchen mit selteneren Niedergängen und etwa dreimal so hoch wie in den angrenzenden Wäldern. Im Rahmen unseres Projektes sollen die Auswirkungen auch auf faunistischer Ebene untersucht werden. Als Bioindikatoren für die mikroklimatischen Verhältnisse auf der Bodenoberfläche werden die Laufkäfer erfasst, als Indikatoren für die Strukturvielfalt der Kleinlebensräume die Heuschrecken und als Indikatoren für die Vielfalt und Ausprägung der Kraut- und Strauchschicht die Tagfalter.