TEDD

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Ursula Graf-Hausner

Projektteam: Dr. Stephanie Mathes, Franziska Novak, Dr. Markus Rimann

Projektfinanzierung: Gebert Rüf

Projektbeginn: 01.01.2011

Beschreibung

Künstliche Gewebe für Medikamentenherstellung

Kurzdarstellung

Medikamentenentwicklung und Wirkstoffprüfungen können sich nicht länger auf
konvertionelle in vitro Tests mit Zellen in Kombination mit Tierversuchen abstützen. Neue
Technologien, die die Funktion und Struktur von gesunden und kranken Geweben und
Organen besser darstellen, sind im Vormarsch. Solche organotypischen Gewebemodelle
ermöglichen eine ganzheitliche in vitro Testung, die der in vivo Situation im Köper viel näher kommt als bisherige Methoden. Allerdings sind diese Technologien noch in einer zu frühen Entwicklungsphase, als dass solche Mikrogewebe in der Pharmaindustrie eingesetzt
werden. Weiterentwicklungen zur kontrollierten und standardisierten Herstellung, zur
Konservierung, Lagerung, Versand, Qualitätskontrolle sowie neue Analyseverfahren sind
erforderlich, um das volle Potential aus dieser Technologie zu schöpfen.
Um bei der Weiterentwicklung und Umsetzung dieser Schlüsseltechnologie entscheidend
beizutragen, ist es also nötig, die vorhandenen Kompetenzen weiterzuentwickeln und klar
definierte Qualitätsstandards zu erarbeiten. Zudem ist es unerlässlich, die Kompetenzen der Hochschulen und der Industrie zu bündeln. Anstatt an verschiedenen Orten kleine
Forschungsanstrengungen zu unternehmen, wollen wir die Zusammenarbeit zwischen
Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung und Industrie stärken.
Ziel ist die Schaffung eines Kompetenzzentrums für künstliche Gewebe unter der Leitung
der FH (ZHAW). Es generiert eine Plattform, auf der die Technologie für die Pharmaindustrie und die personalisierte Medizin ausreift. Die FH wird so zum bevorzugten F&E-Partner.