Qualitäten von urbanen Grünräumen des Wohnumfelds bezüglich Gesundheit und Wohlbefinden (COST Action E 39)

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Reto Hagenbuch

Projektteam: Winter Helmut, Beyeler Fabian, Jean-Bernard Bächtiger

Projektbeginn: 01.01.2005

Kurzdarstellung

Die Bedeutung und das Potenzial von Grünräumen städtischer Wohnsiedlungen für die menschliche Gesundheit sind durch verschiedene Forschungsarbeiten belegt und von Politik und Planung weitgehend anerkannt. Dennoch stehen bei der Konzipierung urbaner Wohnumfelder ästhetische, repräsentative und allenfalls ökologische Lösungen im Vordergrund. Aspekte der Gesundheitsförderung finden sowohl in der Planungs- als auch in der Benutzungsphase kaum explizite Beachtung. Das gesundheitsfördernde Potenzial dieser Räume wird nicht ausreichend ausgeschöpft, da u.a. planungsleitende und nutzungsorientierte Kriterien und Qualitäten bezüglich Gesundheit und Wohlbefinden in der Praxis weitgehend fehlen und dadurch nicht bewusst eingesetzt werden.

Als Resultat der Studie liegen Beispiele für gesundheitsfördernde Grünraumsettings und -qualitäten sowie Thesen von Kriterien für deren Planung und Nutzung vor. Die Studie soll dazu beitragen, in Zukunft Gesundheitsförderung in die Planungs- und Benutzungsphase von städtischen Wohnumfeldern zu integrieren.