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"bliib gsund": Ein ergotherapeutisches Gesundheitsförderungsprogramm für Personen 60+

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in: Prof. Dr. Julie Page
  • Projektteam: Verena Biehl
  • Projektvolumen: CHF 60'890
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Drittmittelgeber: Dritte (Linthpraxen GmbH), Dritte (evs - ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz), Stiftung (Stiftung für Ergotherapie)
  • Projektpartner: ergoalltag, LINTHPRAXEN
  • Kontaktperson: Julie Page

Beschreibung

In einem neuen Präventionszentrums in Linthal (Glarus Süd), in welchem Ärzte, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten, sowie eine Fitnessinstruktorin tätig sind, wurde das Gesundheitsförderungsprogramm "bliib gsund" durchgeführt. Das Programm wurde im Ausland bereits erfolgreich umgesetzt (USA, Grossbritannien, Niederlande, Österreich etc.) und sollte erstmals auf die Umsetzbarkeit in der Schweiz getestet werden. Ziel des Programms ist es, bedeutungsvolle Aktivitäten im Alltag von gesunden Personen ab etwa 60 Jahren zu identifizieren und zu fördern, sowie Gesundheitskompeztenzen zu vermitteln. In Kooperation mit dem leitenden Arzt, den Ergotherapeutinnen von ergoalltag und der ZHAW, Forschung & Entwicklung Ergotherapie, wurde das Projekt durchgeführt.

Mittels einer schriftlichen Bedürfnisanalyse wurde der Bedarf an einem solchen Prgramm in der Gemeinde Linthal ermittelt, sowie die potentiell relevanten Modulinhalte des Programms bestimmt. Darüber hianus wurde eine Fokusgruppendiskussion mit möglichenTeilnhemer/-innen durchgeführt, wobei die Rahmenbedingungen des Programms diskutiert wurden.

Das Programm konnte dann von April bis Dezember 2016 wie geplant durchgeführt werden. Die Rahmenbedingungen wichen von den ursprünglichen ausländischen Programmen ab, v.a. im Format der offenen Gruppe, statt einer geschlossenen und der Frequenz der Moduldurchführung, einmal statt zweimal pro Monat. Die Inhalte deckten die Themen Gedächtnistraining, Balance, Ernährung, Malen und Umgang mit Smartphones ab, welche in 7 Modulen à 2h umgesetzt wurden.

Die Programmevaluation erolgte in Form einer schriftlichen Befragung und einer Fokusgruppendiskussion mit den Teilnehmenden. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Module sehr gut bei den Teilnehmenden ankamen, die Inhalte scheinen angemessen für die Zielgruppe und gut von den Moderatorinnen umgesetzt worden zu sein. Bei vielen Teilnehmer/-innen war das Programm Anstoss für die Aufnahme verschiedener Aktivitäten in deren Alltag. Für die erneute Umsetzung des Programms sollten zukünftig mehr Teilnehmer/-innen rekrutiert werden. Zudem wäre eine Zusammenarbeit mit bestehenden Vereinsangeboten oder der Pro Senectute sinnvoll, um den Teilnehmenden weiterführende Aktivitäten neben dem „bliib gsund“ aufzeigen zu können und neue Kontakte zu vermitteln. Durch das Vernetzen mit lokalen Akteuren/-innen könnten zusätzliche Teilnehmer/-innen gewonnen werden. Die Finanzierung des Programms konnte durch die Teilnahme-Beiträge nicht gedeckt werden, weshalb weiterhin Lösungen für eine mögliche Finanzierung und Etablierung des Programms gesucht werden.


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