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Public COVID-19 pandemic discourses

A focus on vector populations (COVIDisc)

Auf einen Blick

Beschreibung

Die Eindämmung der COVID-19-Pandemie hängt stark von der erfolgreichen Kommunikation zwischen Public-Health-Organisationen und einzelnen sozialen Gruppen der breiten Öffentlichkeit ab. Zentral dabei ist, dass insbesondere hochmobile Bevölkerungsgruppen die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie verstehen und in ihrem Handeln mittragen.
Das Projekt umfasst die Analyse von Medien- und Organisationsdiskursen einerseits und qualitative Interviews mit VertreterInnen der Gruppe der 15-34-Jährigen in der deutschen und der italienischen Schweiz anderseits. Diese Altersgruppe ist hochmobil und sozial aktiv. Sie ist weniger stark gesundheitlich vom Virus betroffen und die Gesellschaft fordert solidarisches Verhalten ein. Daher ist es für die Eindämmung der Pandemie besonders wichtig, diese Gruppe kommunikativ zu erreichen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich auch eine adressatengerechte Kommunikation stets innerhalb der vielstimmigen Diskurse von Akteuren der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft vollzieht.
Ziel des Projekts ist es, ein Verständnis für den öffentlichen Diskurs und dessen Wahrnehmung durch junge Menschen in der Schweiz zu gewinnen und darauf aufbauend Kommunikationsempfehlungen für Public-Health-Organisationen zu formulieren. Darüber hinaus wird eine Strategie für die Krisenkommunikation sowie für Audience- und Message-Designs für die aktuelle COVID-19-Pandemie und für künftige Massnahmen zugunsten der öffentlichen Gesundheit entwickelt.