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Akzeptanz einer App zur Kontaktnachverfolgung von SARS-CoV-2 in der Schweizer Bevölkerung

Auf einen Blick

Beschreibung

Die Befragung von 1929 volljährigen Personen in der Schweiz im Zeitraum vom 17. - 26. April 2020 legt nahe, dass eine grosse Mehrheit der Bevölkerung auf jeden Fall oder wahrscheinlich beabsichtigt, a) eine App zur Kontaktnachverfolgung von SARS-CoV-2 zu installieren, b) Infektionen in der App zu melden und c) der Aufforderung der App nach Kontaktreduktion bzw. häuslicher Quarantäne nachzukommen. Als Grundlage der Befragung diente das Szenario einer «anonymen» App zur freiwilligen Kontaktnachverfolgung via Bluetooth (analog zu DP-3T). Die App erfasst keine Standort- und Bewegungsdaten, sondern registriert lediglich andere App-Nutzer in der näheren Umgebung. Gründe für die Nutzung der App sind vor allem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Allgemeinheit (73% der Befragten), der Schutz der eigenen Familie und der eigenen Freunde (67%) und ein Beitrag zur Reduktion der Todesfälle unter älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen (50%). Die Befragten führen ebenfalls Gründe an, die für sie gegen die Nutzung einer App sprechen würden. Bei 40% besteht das Bedenken, dass der Staat die App als Vorwand für die stärkere Überwachung während oder nach der Pandemie nutzen könnte. 39% äussern das Bedenken, dass die App nicht funktioniert (z.B. Fehlalarme). Die Zusammensetzung der Befragten entspricht nach Alter, Geschlecht und Grossre-gionen der Struktur der volljährigen Schweizer Bevölkerung.

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