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Schulkommunikation im digitalen Wandel

Entwicklung eines Führungsinstruments für Schulleitungen für die Kommunikation von Schulen mit Erziehungsberechtigten

Auf einen Blick

Beschreibung

Ausgangslage
Schulleitungen verantworten und gestalten den Rahmen, in dem die Kommunikation mit Erziehungsberechtigten stattfindet. Dabei gilt es, auf ein sich fortlaufend veränderndes Kommunikationsverhalten und entsprechende Ansprüche der Zielgruppen zu reagieren. Dies verlangt nicht nur Entscheidungen für einzelne digitale oder analoge Kommunikationskanäle. Es geht viel grundlegender um Fragen der Entwicklung einer schulspezifischen Kommunikationskultur, die den gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen gleichermassen Rechnung tragen kann und eine wirkungsvolle Kommunikation ermöglicht.
In dem von der Mercator Stiftung Schweiz geförderten und vom Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH) unterstützten Projekt «Schulkommunikation im digitalen Wandel» entwickeln wir am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW ein Instrument, um den Austausch zwischen Schule und Erziehungsberechtigten auf dem Hintergrund des digitalen Wandels zu evaluieren und den allfälligen Handlungsbedarf zu identifizieren.


Projektziel
Das IAM entwickelt dafür mit vier Partnerschulen ein Führungsinstrument für Schulleitungen, mit dem der Austausch zwischen Schule und Erziehungsberechtigten auf dem Hintergrund des digitalen Wandels evaluiert und der Handlungsbedarf identifiziert werden kann.


Projektablauf
In den Schulen werden zuerst Praxis, Bedingungen, Erwartungen und Herausforderungen der Kommunikation mit Eltern aus Sicht unterschiedlicher Akteure erhoben. Dazu werden in jeder der vier Schulen ein vertieftes Interview mit der Schulleitung sowie drei Fokusgruppengespräche geführt. Jede Fokusgruppe umfasst ausgewählte Lehrpersonen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler.
Aus dem Vergleich der Ergebnisse der vier Schulen werden zentrale Indikatoren erarbeitet, die für eine wirkungsvolle, dem digitalen Wandel angemessene Kommunikation von Schulen mit Erziehungsberechtigten relevant sind. Darauf aufbauend wird das Assessment-Tool entwickelt, in den vier Partnerschulen getestet und anschliessend justiert.  Die Erkenntnisse, welche dieses Instrument liefert, sollen es ermöglichen, flexible Kommunikationsframeworks zu entwickeln, die Schulen im zunehmend anspruchsvolleren Austausch mit ihrem Umfeld bestmöglich unterstützen.