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Integrativer Lebensraum trotz Lärm

Kostengünstige Wohnungen an lärmbelasteten Lagen

Auf einen Blick

Beschreibung

Mit dem Schwerpunkt «Bauen und Wohnen im Lärm» behandelt das Institut Konstruktives
Entwerfen (IKE) am Dep. A der ZHAW ein Thema, das durch die beteiligten Architektinnen
und Architekten in ihrer Praxis als zunehmend regulativ wahrgenommen wird und das
enorme Auswirkungen auf die Weiterentwicklung unserer Städte, die Wohn- und Baukultur
und nicht zuletzt auch auf die gesellschaftliche Teilhabe verschiedener sozialer Gruppen
am urbanen Lebensraum hat. Die Notwendigkeit des Lärmschutzes ist aus gesundheitlicher
Sicht wissenschaftlich belegt und unbestritten

1. Mit der raumplanerisch notwendigen Verdichtung nach Innen steigt der Anspruch an die Qualität des Lebensumfeldes zusätzlich. Gleichzeitig prallen auf engem Raum unterschiedlichste Bedürfnisse aufeinander und evozieren Zielkonflikte. So ist heute die Wohnungsfrage zurück im gesellschaftlichen und politischen Diskurs.

2. Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen über Urbanisierung, Verdichtung und Aufwertung von Quartieren rückt der Zugang zu erschwinglichem Wohnraum zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit, wenn die soziale Frage heute neu verhandelt wird. Der bauliche Lärmschutz hat jedoch seinen Preis.

3. Wie lassen sich diese Anforderungen also in Architektur und Städtebau qualitätsvoll und sozialverträglich beantworten? Die Beantwortung dieser Fragen ist nur interdisziplinär möglich. Das Projekt beruht auf einer interdisziplinären Kooperation mit dem Depatrement S, Soziale Arbeit