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PAN: Pflegeheimeintritt verhindern / retrospektive Datenanalysen

Auf einen Blick

Beschreibung

In der Langzeitpflege nehmen Patienteneintritte seit der Einführung der DRG laufend zu (Bieri 2013). Obwohl ein Grossteil der älteren Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung wohnen möchten (Perrig-Chiello, Höpflinger, & Schnegg, 2010), steigt das Risiko für einen Heimeintritt mit zunehmendem Alter, einer verschlechterten Mobilität und verminderter Selbständigkeit an (Hajek et al., 2015; Salminen et al., 2017).

Die kurzen Spitalaufenthalte, im schweizerischen Durchschnitt sind es 6 Tage, reichen meist nicht aus, dass multimorbide, geriatrische Patienten soweit selbständig und mobil sind, dass sie wieder in ihre alte Umgebung zurück können. In solchen Fällen können Spitalpatienten auf die Abteilung für Aufnahme- und Übergangspflege (AAÜP) der Pflegezentren Zürich eintreten. Dort wird das rehabilitative Potential der Patienten innerhalb von zwei Wochen mittels geriatrischem Assessment abgeklärt und im Anschluss eine angemessene Triage mit nachfolgendem etwaigem Rehabilitationsprogramm vorgenommen. Eine geriatrische Rehabilitation kann die Funktionsfähigkeit verbessern, Heimeintritte verhindern bzw. verzögern und die Mortalitätsrate senken (Bachmann et al., 2010).

Trotzdem bleibt nach wie vor unklar, welche Patienten von einer geriatrischen Rehabilitation am meisten profitieren (Bachmann et al., 2010). Auch fehlt eine klare Indikation für die optimalen Interventionen (Crocker, 2013). Da die Effekte eher klein sind, können sie nicht auf alle Patienten übertragen werden (Crocker, 2013).

Mit einem explorativen Studiendesign wird mit retrospektiven Daten untersucht, ob die Slow Stream Rehabilitation zu weniger eingeschränkten Funktionen, zu mehr Selbständigkeit und zu weniger Pflegeheimeintritten führt.
Die Stichprobe aus dem universitären Geriatrieverbund Zürich bezieht den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Juli 2016 ein.