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Der Einfluss der elterlichen Nutzung von Smartphones auf die mütterliche und väterliche Bindung zum Kind

Auf einen Blick

Beschreibung

Das Smartphone ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Während der Schwangerschaft dient es oft als wichtiges Hilfsmittel zur Information, zur Kontaktpflege und zur Unterhaltung. Mit der Geburt des Kindes verändert sich jedoch viel im Leben der Eltern. In der Wissenschaft ist noch kaum geklärt, ob und inwiefern der Smartphone-Gebrauch der Eltern einen Einfluss auf ihre Beziehung zum Kind hat.  

Die Studie geht der Frage nach, wie sich der Gebrauch von Smartphones vor und nach der Geburt des ersten Kindes gestaltet und möglicherweise die Sensitivität der Eltern und somit die Interaktion und Bindungsbeziehung zwischen Eltern und ihren Säuglingen beeinflusst. Da ein Grossteil der Bevölkerung ein Smartphone benutzt und somit der spezifische Einfluss der Smartphone-Nutzung kaum bestimmt werden kann, zielt diese Forschung darauf ab, zu analysieren, ob ein Zusammenhang besteht zwischen der Dauer und der Art der Smartphone-Nutzung und der Sensitivität der Eltern für ihr Kind. Die Eltern werden dreimal befragt: Ein erstes Mal im letzten Drittel der Schwangerschaft, dann sechs bis acht Wochen nach der Geburt und ein letztes Mal, wenn das Kind 3 bis 4 Monate alt ist. Durch den Einbezug des Nutzungsverhalten im letzten Trimester der Schwangerschaft wird versucht, mögliche Veränderungen rund um die Geburt besser zu verstehen. Vorgesehen sind Interviews, ein Fragebogen und eine kurze Video-Aufzeichnung einer Spielsequenz mit dem Kind.

Bisher stehen werdende Eltern mit ihrer Frage, ob die Nutzung digitaler Medien sich auf ihre Beziehungen zu ihren Kindern auswirken könnte, weitgehend alleine da. Um die Eltern im Umgang mit Smartphones in Bezug auf die frühe Elternschaft evidenzbasiert beraten zu können, brauchen wir gesichertes Wissen über das Smartphone-Nutzungsverhalten und seinen möglichen Einfluss auf die Interaktion zwischen Eltern und ihren Säuglingen.

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