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Bi-directional interactions of sensory perception, motor performance and fear of movement in the development of persistent low back pain

Longback

Auf einen Blick

Beschreibung

Rückenschmerzen sind weit verbreitet: Experten schätzen, dass mindestens 80 Prozent aller Personen schon einmal unter Rückenschmerzen zu leiden hatten. Bei bis zu 20 Prozent der Betroffenen entwickelt sich ein chronisches Leiden. Der Schmerz wird dann zum ständigen Begleiter. Viele Therapien suchen die Ursache von Rückenschmerzen ausschliesslich im körperlichen Bereich und folglich finden die Therapien dann ebenfalls lediglich auf dieser Ebene statt. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch einen engen Zusammenhang zwischen psychosozialen und körperlichen Aspekten. Daher sind bei der Ursachenfindung bei Rückenschmerz sowohl der körperliche als auch der psychologische Aspekt gleichermassen zu berücksichtigen. Nur eine Diagnose, die beide Ebenen berücksichtigt, ermöglicht eine erfolgreiche Therapie, um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern. Auch wenn bestimmte körperliche und psychosoziale Faktoren, die zu einer Chronifizierung von Rückenschmerzen führen können, bekannt sind, ist deren Interaktion noch unklar und wenig untersucht. Die vorliegende Untersuchung möchte erstmals in einer Langzeitstudie gleichzeitig klinische, somatische und psychosoziale Faktoren erheben und in einen Zusammenhang bringen. Zudem erhoffen wir neue Erkenntnisse von Probanden, die von ihren Rückenschmerzen genesen und neue Erkenntnisse für die Prävention von chronischen Rückenschmerzen zu finden.

Im Weiteren soll bei einer Untergruppe der Patienten die Veränderungen von sensomotorischen Netzwerken mit funktionellem MRI (fMRI) im Langzeitverlauf untersucht werden und mit den somatischen Untersuchungen und Fragebogendaten in Zusammenhang gebracht werden.

Weiterführende Informationen