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Auswirkung der Cryokonservierung auf genetischer Ebene am Beispiel der Rebe

Auf einen Blick

Beschreibung

Die Schweizer genetischen Pflanzenressourcen werden fast ausschliesslich in Feldsammlungen erhalten. Dort sind sie abiotischen und biotischen Stresssituationen ausgesetzt, was zu einer erhöhten Mutationsrate führen kann. Die Frequenz und Amplitude dieser Ereignisse wird sich mit dem Klimawandel erhöhen, somit wird die genetische Integrität der Sorten in Feldsammlungen in Zukunft abnehmen. Zudem werden neue Pathogene und eventuell notwendige Quarantänevorschriften die Feldsammlungen unter Druck setzen. Aus diesem Grund sind alternative Methoden zur langfristigen Absicherung des Genpools dringend notwendig. Die Cryokonservierung könnte eine Aufwand- und Kosteneffiziente sowie platzsparende Ergänzung zu den Feldsammlungen darstellen, die auf lange Sicht eine höhere genetische Stabilität gewährleistet als Feldsammlungen.
Das Projekt soll am Beispiel der Rebe aufzeigen (1) welchen Einfluss der Cryokonservierungsprozess auf die genetische Stabilität der Pflanzen hat, (2) wie gross die Auswirkungen der einzelnen Schritte auf die Mutationsrate des Rebengenoms ist, (3) ob es durch die Cryokonservierung zu epigenetischen Veränderungen kommt, und (4) wie gross Zeit- und Kostenaufwand sind, wenn die Cryokonservierung auf alle Rebsorten der NAP PGREL Positivliste angewandt würde.
Die Anwachsrate nach der droplet-vitrification-Methode wird eruiert. Die eventuell auftretenden Genmutationen und epigenetischen Veränderungen werden bestimmt. Eine Kosten-Aufwandanalyse soll durchgeführt werden.