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Zusammenarbeitsmodell für das energieoptimierte Betreiben und Nutzen von Wohngebäuden

Auf einen Blick

Beschreibung

Ausgangslage:
Massnahmen zur technischen Betriebsoptimierung sowie Ansätze zur energieeffizienten Nutzung und Bewirtschaftung von Gebäuden liegen vor und sind zumindest in grösseren, komplexen Büro- und Verwaltungsgebäuden implementiert. Trotz dieser Anstrengungen ist der Performance Gap für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiestrategie 2050 noch immer zu hoch.


Projektziel:
Das Projektvorhaben untersucht deshalb in einer interdisziplinären und explorativen Studie, ob und wie ein optimierter Austausch zwischen PlanerInnen, VerwalterInnen, BewirtschafterInnen und NutzerInnen von mittelgrossen Wohngebäuden einen Beitrag dazu leisten kann, das Bewusstsein, die Kompetenz und die Motivation der NutzerInnen für energieeffizientes Verhalten zu stärken. Dabei werden gebäude- und bewirtschaftungstechnische Aspekte mit sozialpsychologischen und kommunikativen Faktoren verbunden. Das Projekt zielt darauf ab, für drei nach unterschiedlichem Standard (MUKEN 2008/2014, MINERGIE (-P/-A), Gebäude in 2000-Watt-Areal) gebaute Wohngebäude Ansätze für die Kooperation und Kommunikation der Akteure zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren.


Projektablauf:
In einer ersten Phase werden mittels Dokumentenanalyse, Leitfadeninterviews und Fokusgruppengesprächen die gelebte Zusammenarbeitspraxis in den drei Wohngebäuden erfasst. Darauf aufbauend werden in der zweiten Phase Planungs- und Bewirtschaftungs-, aber auch Kommunikationsaufgaben und -prozesse definiert sowie Kommunikationsstrategien und -massnahmen akteursspezifisch pro Wohngebäude entwickelt und implementiert. In der dritten Phase werden die Implementierungen evaluiert und die Kooperations- und Kommunikationskonzepte entsprechend angepasst. Abschliessend wird ein Zusammenarbeitsmodell entwickelt, das für mittelgrosse Wohngebäude generell anwendbar ist. Nach Abschluss des Projekts ist zu prüfen, wie sich das entwickelte Modell in verschiedene Standards integrieren lässt und wie die rollenspezifischen Kompetenzen für dessen Umsetzung in der Praxis gefördert werden können.